Apple erneut verklagt

Bildqualität in der Kritik

 

Wegen angeblich falscher Werbeaussagen ist Apple jetzt zum zweiten Mal verklagt worden. Bereits Ende letzten Jahres stand das Unternehmen aus Cupertino aufgrund einer Klage von zwei Fotografen vor Gericht. Bei dem Streit ging es um angeblich falsche Farbangaben für die Apple-Notebooks MacBook und MacBook Pro. Das Verfahren endete mit einem außergerichtlichen Vergleich.

Auch bei der neuerlichen Klage geht es um Bildqualität von Displays – jetzt bei der aktuellen iMac-Generation. Die Klageschrift zielt darauf ab, dass auf der Apple Website von Millionen von darstellbaren Farben die Rede sei, während das Diaplay weit weniger Farben darstellen könne. Die Klägeranwälte behaupten, dass Apple seine Kunden damit „in die Irre führt“.

Apple verbaue nämlich bei dem 20-Zoll iMac die billigere Twisted Nematics Panels (TN), statt wie bei der vorherigen Baureihe noch die hochwertige In-Plane Switching–Variante (IPS). Durch die stärkere Abhängigkeit vom Blickwinkel des Betrachters seien die TN-Baureihe von Kontrast und Farben weniger gut für Bildbearbeitung geeignet. Der 24-Zoll-iMac erhält allerdings weiterhin IPS-Panels.


Eingestellt von Manfred Scharnberg in