Memorandum für Tarifabschluss

Autoren fordern eingehende Diskussion

 

Um die „Gemeinsamen Vergütungsregelungen“, die dju/Verdi und DJV mit dem  Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) für Tageszeitungsjournalisten (nur Texter) schließen wollen, gibt es unterschiedliche Auffassungen bei den Urhebern. Drüber haben wir bereits berichtet. Nun haben einige Autoren eine Online-Petition initiiert, die eine Diskussion vor dem Vertragsabschluss fordert.

Hier der Aufruf der Initiatoren:



Liebe Kolleginnen und Kollegen,



wie ihr vielleicht schon wisst, haben dju/Verdi und DJV nach sechsjährigen Verhandlungen mit dem  Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) einen Abschluss über Honorare für hauptberuflich freie Tageszeitungsjournalisten erzielt.  
"Gemeinsame Vergütungsregelungen für freie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen" heißt die Regelung, die schon ab 01. Februar gelten soll.



In den vergangenen Tagen wurde viel darüber diskutiert und gestritten (Bei Freischreiber,  z.B. und CARTA ), wie man diese Regelung bewerten kann oder soll. Fakt ist aber, dass  
schon in dieser Woche dju/verdi und DJV endgültig über die Zustimmung zur Regelung abstimmen wollen (dju/ verdi am 12.01, djv am 18.01). Das  
heißt, danach ist eine Mitbestimmung nicht mehr möglich. 



Auf der Website ipetition.com haben einige freie Journalisten darum eine Unterschriftenliste angelegt, mit der sie DJV und dju/Verdi dazu aufrufen, die Abstimmung über die Regelungen aufzuschieben, damit die betroffenen freien Journalisten mit ihren Interessenverbänden diskutieren und ihre Ansichten mitteilen können. Wenn möglichst viele Kollegen (auch festangestellte) und auch Nicht-Journalisten unterschreiben, besteht die Chance, noch Zeit zu schaffen für eine ausführliche Diskussion durch diejenigen, die von den Regelungen betroffen sind.



Den Link zur Petition findet Ihr hier



http://www.ipetitions.com/petition/verguetungsregelungen/



Bitte leitet ihn an alle weiter, die es interessieren könnte. Und denkt dran: Es eilt.


Eingestellt von Manfred Scharnberg in