Minus mal Minus ergibt Plus
Springer Chefetage genehmigt sich 38 Pozent höhere Bezüge
Es war ein Debakel: Der Einstieg – und schnelle Ausstieg – beim Postdienstleister Pin Group kostete den Springer Verlag 572 Millionen Euro. Das Verlagshaus weist deshalb für 2007 einen Verlust von 288 Millionen Euro aus.
Dessen ungeachtet stiegen die Vorstandsgehälter für 2007 beachtlich: Laut dem Geschäftsbericht, der am Mittwoch vorgelegt wurde, sind die fixen und variablen Bezüge der vier Vorstandsmitglieder um 38 Prozent angehoben worden – auf insgesamt 15 Millionen Euro.
Vorstandschef Mathias Döpfner rechtfertigte dies: „Trotz Pin war 2007 das operativ erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Axel Springer AG.“ Von einer deutlichen Erhöhung der Fotohonorare war auf der Bilanzpräsentation allerdings keine Rede.
Eingestellt von Manfred Scharnberg in
