Neue Medien als „digitale Bombe“
Videotipp: Zukunft medialer Kommunikation bei Arte
Arte hat die Serie „digitale Bombe“ mit drei Filmen in die Mediathek gestellt, die dort nur sieben Tage im Netz stehen soll. Die Filme, die auch bei Arte zu verschiedenen Terminen gesendet werden, beschäftigen sich mit der Zukunft, beziehungsweise mit dem was heute bereits zukunftsweisendes mit und in den Medien passiert. Es werden neue Formen in der Werbung, in den sozialen Netzwerken und ganz allgemein mit dem Mix der Medien gezeigt.
Die Wahlkampagne von Obama wird als exzellentes Beispiel für erfolgreiche Kommunikation im Web genannt. In einer Sequenz geht es um Print versus Blogs, bei der moderne Blattmacher und Blogger Vor- und Nachteile beider Medien gegeneinander stellen. In Social News Websites wie „reddit“ bestimmen die Leser, über das Ranking der Beiträge. Am Beispiel der unzensierten Berichte über den Militärputsch in Thailand oder die Iranische Revolution wird aufgezeigt, was die neue Form des Bürgerjournalismus bewirken kann. Wie sich das Fernsehen wandeln könnte, zeigt das von Filmemacher Detlev Buck unterstützte Fußballfan-Projekt „23 Tage". Mit „Broadcast yourself", dem Slogan von YouTube, ist Vieles zu realisieren, so die Botschaft. Ein weiteres Credo: Die Zukunft der Medien ist interaktiv.

Die Serie mit dem Namen „digitale Bombe“ zeigt eine Menge Überraschungen auf, die die digitale Revolution bringen kann. Präsentiert von einem skurrilen Thron-Mann aus den 80iger Jahren.

Interaktive Werbeformen werden bereits jetzt angewendet. Wie das gläserne Haus, das im Internet und auf eine Hauswand projeziert, Geschichten aus dem Leben erzählt.
Eingestellt von Manfred Scharnberg in
