Steffen Roth ist 2000. FREELENS Mitglied
Er schätzt die Initiativen des Verbandes
FREELENS kann sein 2000. Mitglied begrüßen. Steffen Roth wurde jetzt unter dieser Mitgliedsnummer in den Verband der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten aufgenommen.
Mit seinen 31 Lenzen ist er kein unbeschriebenes Blatt. So wurde Steffen Roth mit einigen seiner Arbeiten bekannt. „Escape“ heißt ein Projekt, bei dem er über Jahre hinweg Menschen fotografierte, die an unterschiedlichen Orten der Erde in die Ferne blicken und dabei dem Betrachter den Rücken zuwenden. Damit gewann er 2008 den Canon-Profifoto-Förderpreis.

In der Serie „escape“ scheinen sich die Fotografierten einer neuen Welt zuzuwenden. © Steffen Roth
2009 erhielt er den G+J Photo Award für seine Reportage „Wochenende in einer Kleinstadt“. Mit seiner Reportage über den Badefreizeitpark „Tropical Island“ wurde Roth beim ersten Lumix Festival für jungen Fotojournalismus ausgewählt und konnte seine Arbeit unter den 60 Top-Ausstellungen internationaler Fotografie präsentieren.
„Für solche eigenen Projekte hätte ich gern etwas mehr Zeit“ berichtet Steffen Roth, „Aber glücklicherweise hatte ich in letzter Zeit so Einiges an Auftragsarbeiten zu fotografieren.“ Meist sind es Portraits, für die er gebucht wird. Steffen Roth nimmt sich aber immer wieder Zeit für seine Fotografie. „Es liegt mir viel daran, meine eigenen Themen umzusetzen. Das ist so eine Art innerer Antrieb“, sagt er, „Ebenso wie die Intention meine persönlichen Bilder zu suchen, oder Zusammenhänge in Reportagen zu dokumentieren.“

Steffen Roth im Portrait © Jessica Stelter
Der 1978 in Offenburg geborene Roth lebt in Berlin, hat dort seine Fotografieausbildung am Lette Verein absolviert. Seit 2004 arbeitet er als freier Fotograf – redaktionell und werblich. Die Bandbreite reicht von DIE ZEIT bis NEON, von STERN bis Dummy.
„Nun bin ich endlich mal dazu gekommen, mich bei FREELENS anzumelden – dass ich ausgerechnet 2000. Mitglied geworden bin, freut mich“, sagt Steffen Roth. Warum schließt er sich FREELENS an? „Sicherlich ist es auch der Presseausweis, den ich benötige. Aber vor allem schätze ich die Initiativen des Vereins, den Einsatz für die Rechte von Fotografen wie im Falle Springer oder Jalag. Es ist halt eine starke Gemeinschaft.“

Aus der Portraitserie mit Herta Müller © Steffen Roth
Eingestellt von Manfred Scharnberg in
