Foto

das vielleicht neueste aus der Fotografie

 

emerge 011 – das Buch

 

Die Präsentationsplattform emerge präsentiert jetzt erstmalig in gedruckter Form eine Auswahl der besten jungen journalistischen und dokumentarischen Foto-Arbeiten aus Deutschland. 26 Fotografinnen und Fotografen zeigen ihre Sicht auf die Welt. Sie suchen ihre Themen im In- und Ausland, finden ihre vielfach ausgezeichneten Geschichten in Kriegs- und Krisengebieten oder direkt vor der Haustüre. Einige fotografieren digital, andere auf Film, von Kleinbild bis Großformat ist alles vertreten.

Auf der Website von emerge heißt es: »Die Qualität junger fotojournalistischer Arbeiten hat in den Jahren des medialen Umbruchs durch den Enthusiasmus der nachrückenden Generation stark zugenommen und wir glauben, dass sie heute selbst unter den widrigen Produktionsbedingungen sogar besser denn je geworden ist.« Beim Blättern durch das Buch kann man sich ein Bild hiervon machen.

 

7 km – Kirill Golovchenko

Peter Bialobrzeski erhält Dr.-Erich-Salomon-Preis 2012

 

FREELENS gratuliert Peter Bialobrzeski zur Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh). Der seit 1971 alljährlich für vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik vergebene Preis erinnert an Dr. Erich Salomon, dem der moderne Bildjournalismus seit der Weimarer Republik starke Anregungen verdankt. Die Preisverleihung findet im September im Umfeld der Photokina statt.

 

Peter BIalobrzeski © Horst Dieter ZInn/laif

 

Hasselblad Masters Awards 2012 vergeben

Heute gab Hasselblad die Preisträger in den elf Kategorien der Hasselblad Masters Awards 2012 bekannt:

Architektur: Frank Meyl, Germany
Editorial: Jon Lowenstein, USA
Mode/Beauty: Wai Kuen Eric Wong, Hong Kong
Fine Art: Christian Tagliavini, Switzerland
General: Ken Hermann, Denmark
Natur/Landschaft: Tom D. Jones, Belgium
Portrait: Denis Rouvre, France
Produktfotografie: Joe Felzman, USA
Up & Coming: Vicente Ansola, Spain
Hochzeitsfotografie: Milosz Wozaczynski, Poland

Workshop mit Jan Grarup

Jan Grarup – „Scratching the surface - going under the skin“

Photojournalism is not about the amount of cameras you carry, neither is it about appearance – Photojournalism is about Empathy and have something on your mind which has to be told.

During the workshop I will explain how to reduce the “noise” in your head – narrow your story down and make you ready to go out with an energy and a clear mind to cover the stories you want.

How do you research your story, get in contact with the right people and get close to human beings you have never seen before. Trust is a key issue, and at the end of the day it is all related.

Dieser Workshop findet NUR in englischer Sprache statt.

Workshop: Multimedia Storytelling für Fortgeschrittene

Projekt-Workshop Multimedia Storytelling für Fortgeschrittene

Wie entsteht eine prägnante, spannende und emotional berührende Multimedia-Produktion? Wie produziere ich für den journalistischen, wie für den PR-Kontext? Wie verdichte ich meine Storyline zu einem griffigen Plot?

Aufgrund unserer Erfahrung aus bisher zehn Einsteiger-Workshops, und den dabei entstandenen 30 Multimedia-Produktionen, intensivieren wir im Fortgeschrittenen Workshop die individuelle Team- und Themenbetreuung mit einem starken Fokus auf der Storyentwicklung und Projektorganisation:

Kai Löffelbein schoss das UNICEF-Foto des Jahres

Der 30-jährige deutsche Nachwuchsfotograf Kai Löffelbein ist Sieger des diesjährigen internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Das Siegerbild zeigt einen Jungen auf der Giftmüllhalde Agbogbloshie in der Nähe von Ghanas Hauptstadt Accra. Umgeben von hochgiftigen Dämpfen und Elektroschrott aus dem Westen hält der Junge das Skelett eines Bildschirms in die Höhe. Seine Pose scheint nur auf den ersten Blick triumphal. Allein aus Deutschland werden nach Schätzungen den Vereinten Nationen jährlich etwa 100.000 Tonnen Elektromüll nach Afrika verschifft.

Winterlicher Wald – Fotoarbeiten von Emanuel Raab

Die stillen, fast monochromen Fotoarbeiten der neuen Serie Winterwald von Emanuel Raab zeigen den Formenreichtum eines Naturraumes, der sich erst im winterlichen Erscheinungsbild offenbart. Die Reduktion der Darstellung verstärkt die Konzentration auf die ästhetische Konstruktion der Bildelemente, die bis zur Abstraktion geraten. Ein Gewirr aus wild wuchernden Ästen und Zweigen fügt sich zu einem Muster, das sich wie Haargeflecht oder Spinnweben über die dahinter liegende Waldlandschaft spannt. Die feingliedrigen Linien verbinden sich wie eine filigrane Zeichnung zur detailreichen Oberflächenstruktur, das Chaos fügt sich nach längerem Hinschauen zur Ordnung.

Masterstudium an der FH Dortmund

Seit dem Sommersemester 2011 wird an der Fachhochschule Dortmund der Masterstudiengang „Fotografie – Photographic Studies" angeboten. Dafür läuft die Bewerbungsfrist am 15.1.2012 ab.

So charakterisiert die Fachhochschule den Studiengang: Die Fotografie in ihren medialen Wechselwirkungen steht im Zentrum des anwendungsorientierten Masterstudienganges Fotografie – Photographic Studies (Master of Arts) am Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund.


Foto von Malte Wandel, einem der Master-Studierenden a der FH Dortmund, Arbeit, Einheit, Wachsamkeit. © Malte Wandel

Bilder für das Business – Veranstaltungen in Bremen

Es gibt sie noch: Die Unternehmen, die nicht erkannt haben, wie wichtig ihr optisches Erscheinungsbild ist.  Die Wirkung eines Bildes auf seine Betrachter spielt auch in der Wirtschaft eine große Rolle, wo Fotos in der Unternehmenskommunikation, als Imageträger oder für die Werbung gezielt eingesetzt werden. Die Ausstellung „Imagefaktor – Das Bild der Wirtschaft“, beleuchtet vom 03. Februar 2012 bis zum 09. April 2012 im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen die Rolle der professionellen Wirtschaftsfotografie. Anhand von 33 ausgewählten Exponaten zeigt die Ausstellung beispielhaft den gesamten Prozess eines professionellen Bildes – von der ersten Idee bis zur Realisierung.

„Closed Shop“ – verrammelte Konsumtempel

Erdgeschoss: Krawall. Erster Stock: Fitting Room. So muss man sich den Kontrast vorstellen, der in der Kölner Galerie Kaune Sudendorf mit der Begegnung zweier Fotokünstler inszeniert wird. Die Ausstellung der Motive von Immo Klink und Jacqueline Hassink bieten jeder für sich schon ein besonderes Augenmerk. Aber auch wenn sie durch das Thema – Label, Luxus und Markenfetischismus – viel gemeinsam haben, nähern sie sich diesem von zwei konträren Seiten.