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Aktuelle Meldungen 

Neue Art Direktorin bei „Healthy Living“

Das Frauen- und Gesundheitsmagazin Healthy Living von Gruner+Jahr hat eine neue Art Direktorin. Sie heißt Elisabeth Herzel, arbeitete zuletzt freiberuflich und war zuvor stellvertretende Art Direktorin der 2007 eingestellten Zeitschrift Woman.

Bauers „Life & Style“

Einige Branchengerüchte, dass der Start eines neuen People-Magazin aus dem Bauer Verlag bevorsteht, haben sich jetzt bestätigt. Die Zeitschrift Life & Style erscheint erstmals am 29. Mai. Es ist die deutsche Version des bereits seit vier Jahren in den USA wöchentlich heraus kommenden Magazin. Chefredakteurin ist Ilka Peemöller, die vorher bei BILD am SONNTAG gearbeitet hat. Als Herausgeberin ist die älteste Bauer-Tochter im Team: Mirja Bauer.

Zerreißprobe beim Spiegel

Möglicherweise wurden auf der Vollversammlung der Spiegel-Mitarbeiter am 6. Mai die Weichen dafür gestellt, dass nach Aust nun auch der bisherige Spiegel-Geschäftsführer Mario Frank seinen Hut nehmen muss.

Wo Aust sich einst austobte

Anlässlich des 40. Geburtstages der St. Pauli Nachrichten – heute nur noch eine Sexpostille – blickt die Süddeutsche Zeitung in einem Interview mit Günter Zint auf Zeiten zurück, in denen Stefan Aust, Henryk M. Broder, Günter Zint und der Antiquitätenhändler Helmut Rosenberg mit dem Blatt eine linke Revolution anzetteln wollten.

Zint berichtet der SZ über die politischen Ambitionen der Gründer: „Wir waren etwas größenwahnsinnig und glaubten, bald die Regierung stellen zu können. Es war schließlich unsere Jugend! Als Helmut (Rosenberg) immer mehr auf die Nackedeis setzte, habe ich mich ausbezahlen lassen."

Der Zufall kreiert ein neues Magazin

Das Ergebnis des Ideenwettbewerbs mit Namen „Scoop“ liegt jetzt gedruckt in den Zeitschriftenregalen. Der Springer Verlag will eine halbe Million Euro investieren. um das Magazin Humanglobaler Zufall am Markt zu platzieren. Ein sperriger Titel und ein Konzept, das nach dem Zufallsprinzip funktioniert.

Der Gewinner des Wettbewerbs, Dennis Buchmann, ist noch vor dem Abschluss an der Deutschen Journalistenschule und avancierte nun vom Praktikanten zum Chefredakteur. Genauer gesagt zum „Global Editor“ wie er sich nennt. In dem Magazin geht es um Menschen und ihre Beziehungen rund um den Globus – um weltweite Vernetzung.

Artdirektor-Wechsel bei NEON

Dem zum 1. Juli scheidenden Gunter Schwarzmeier folgt Jonas Natterer auf den Posten des NEON Artdirektors. Der 29-jährige arbeitete bisher als Grafiker für das Blatt.

Neuer Artdirektor des „Stern“? (Update)

Zu heiß gekocht? In der Gerüchteküche ging etwas daneben: Mirko Borsche wird offenbar nicht der Nachfolger von Tom Jacobi. Das Dementi gegenüber der Süddeutschen Zeitung lautet: Er gehe „garantiert nicht" zum Stern.

Ursprüngliche Nachricht:

Gerüchteküche 2: Zeitschriftenentwicklung bei G+J

Angeblich arbeitet Gruner + Jahr an der Entwicklung von zwei neuen Zeitschriften. An einem Objekt, mit dem Arbeitstitel „Nest“, wird in München gearbeitet. Das Magazin soll sich an eine Leserschaft wenden, die älter ist als die NEON-Konsumenten, an junge Leute, die eine Familie gründen wollen.
Das zweite Objekt soll im Umfeld der Redaktion von Park Avenue entstehen, unter der Federführung des ehemaligen Tempo-Chefredakteur Lukas Koch. Stern-Chefredakteur Andreas Petzold ist angeblich mit im Boot.

Gear: Neues Männermagazin am Kiosk

Am 18. April erscheint erstmals der Männertitel Gear. Der Wieland Verlag bringt ihn mit dem Plot „Männer, die im Leben stehen und sich an echten Werten orientieren“ auf den Markt. Was das heißt, zeigt die geplante Themenwelt: Automobile, Bekleidung, Uhren, Elektronik und so weiter. Auf mehr als 100 Seiten sind neben produktorientierten Artikel auch Vergleichstests, Porträts und Interviews mit interessanten Menschen geplant.

Frankfurter Rundschau gliedert Optik aus

Ab dem 1.Juli wird die Frankfurter Rundschau (FR) Foto, Layout, Grafik und technische Redaktion in eine eigenständige Firma überführen, die FR-Design GmbH. Die rund 30 Mitarbeiter der 100%-igen Tochter der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH, soll Ihrer Leistungen in Zukunft als externer Dienstleister anbieten. Die Arbeitnehmervertretung meint, es „bedeutet nichts anderes als Tarifflucht durch Abspaltung und weiteren Arbeitsplatzverlust. Betroffen von diesen Maßnahmen sind vorerst ca. 50 Kolleginnen und Kollegen.“ Laut FR-Pressemitteilung stehe allerdings die „Weiterentwicklung der Qualität im Vordergrund“. Das ist leicht ausrechenbar: 50 weniger 30 macht: 20 Arbeitsplätze weniger. Scheint ja ein ordentlicher „Qualitätssprung“ rauszuspringen.