Der Zufall kreiert ein neues Magazin
Springer bringt einen ungewöhnlichen Titel an den Kiosk
Das Ergebnis des Ideenwettbewerbs mit Namen „Scoop“ liegt jetzt gedruckt in den Zeitschriftenregalen. Der Springer Verlag will eine halbe Million Euro investieren. um das Magazin Humanglobaler Zufall am Markt zu platzieren. Ein sperriger Titel und ein Konzept, das nach dem Zufallsprinzip funktioniert.
Der Gewinner des Wettbewerbs, Dennis Buchmann, ist noch vor dem Abschluss an der Deutschen Journalistenschule und avancierte nun vom Praktikanten zum Chefredakteur. Genauer gesagt zum „Global Editor“ wie er sich nennt. In dem Magazin geht es um Menschen und ihre Beziehungen rund um den Globus – um weltweite Vernetzung.
Buchmanns Idee: Er sucht lediglich das Thema der ersten Reportage aus. Dann führt der Zufall Regie. Die darauf folgende Story wird an einer Kontaktperson – Freunde oder Familienmitglieder – des ersten Protagonisten weiter erzählt. Jede Geschichte bezieht sich also auf einen Kontakt im vorangegangenen Text, hangelt sich so kreuz und quer über den Erdball. Jede Reportage wird mit einer mehrseitigen Fotostrecke bebildert.
Nach vier Ausgaben ist die halbe Million Euro des Verlages aufgebraucht - danach müsste sich das Magazin wahrscheinlich selbst finanzieren.
Eingestellt von Manfred Scharnberg in
