Print und das kleine Flimmern

„Der Spiegel“ mit Bewegtbild-Werbung

 

Erstmals ist im gedruckten Spiegel eine Video-Werbung zu sehen. Wie bereits vorher in der US- Zeitschrift Entertainment Weekly und Gruner + Jahrs People-Blatt Gala zeigt ein kleiner Flüssigkristall-Bildschirm bewegte Bilder.

Spiegel-Abonnenten in Hamburg und Düsseldorf erhielten das Blatt mit einer Klappkarte in die der LCD-Bildschirm eingelassen ist. Öffnet der Leser die Karte, startet ein Werbespot für den VW-Konzern. Bislang sind diese Displays nur in relativ kleinen Formaten realisierbar.

Klein aber bewegt: Display-Werbung des Spiegel

„Medienübergreifende und kreative kundenspezifische Lösungen, die weit über die klassische Werbeträgerbelegung hinausgehen, werden zukünftig noch stärker unser Angebot bestimmen“, prophezeit der Spiegel-Manager Norbert Facklam in der Presseerklärung. Kritiker dagegen kommentieren, die digitalen Minidisplays würden nur „Sondermüll“ produzieren.


Eingestellt von Manfred Scharnberg in