Esther Beutz
Dipl.-Fotodesignerin
Ausstellungen
Dezentrales Ausstellungsprojekt "Todsünden" 2008-11-14 16:00 2009-01-11 16:00 Das Projekt Todsünden findet vom 14. November 2008 bis zum 11. Januar 2009 als dezentrales Ausstellungsprojekt in sakralen und kirchlichen Räumen der Landeshauptstadt Hannover statt. Es korrespondiert dabei mit dem Theaterprojekt Himmel und Hölle – Ein Kaleidoskop menschlicher Leidenschaften und Eitelkeiten, welches der Commedia Futura e.V. zeitgleich in seinen Räumen am Kulturstandort Eisfabrik präsentiert. Sieben Todsünden sind es, die seit Papst Gregor dem Großen (um 540-604) zur ewigen Verdammnis führen: Stolz (superbia), Faulheit (acedia), Geiz (avarita), Neid (invidia), Zorn (ira), Unkeuschheit (luxuria) und Völlerei (gula). Die christliche Lehre, die das Kunstschaffen bis ins 20. Jahrhundert wesentlich geprägt hat, sieht in der Sünde einen Verstoß gegen den Willen Gottes. Ab dem Mittelalter kam es zu einer intensiven künstlerischen Auseinandersetzung. Lasterdarstellungen waren in den katholisch geprägten Ländern Europas bis in den Barock eng an die religiösen Auftraggeber gebunden und im kirchlichen Umfeld allgegenwärtig. Im 15. Jahrhundert wurde das Thema in der Bildenden Kunst zunehmend in den profanen Bereich verlagert. Die Jahrhunderte bescherten den Kunstbetrachtern schließlich bis heute ungezählte Bearbeitungen des Themas, mache sehr direkt, andere eher assoziativ - einige dieser Arbeiten erlangten große Bekanntheit. Im Zentrum des Hannoverschen Ausstellungsprojektes Todsünden stehen zeitgenössische künstlerische Umsetzungen aktueller Perspektiven auf den Themenkomplex, seine historische Entwicklung, vor allem jedoch seine heutige Bedeutung für Glaube, Weltanschauung, Moral, Gesellschaft und Individuum. Die ganz persönlichen Zugänge und Umsetzungsstrategien der beteiligten 14 Künstlerinnen und Künstler zeigen sich in eigens für das Projekt entwickelten Arbeiten. Die offizielle Projektseite befindet sich hier: www.todsünden.info Dort finden sich auf Informationen zu den unterschiedlichen und ungewöhnlichen Ausstellungsorten in Hannover. Die genannte Unfallklinik zeigt nur meine Arbeit, die anderen Arbeiten finden sich fußläufig (auf einem schönen langen oder mehreren kleinen Kunstspaziergängen) in der Umgebung. |
Publikationen
Mind the Park Die Publikation MIND THE PARK erscheint anlässlich eines gleichnamigen prozessualen Ausstellungsprojektes. Dieses thematisiert die Zusammenhänge von Planung, Verwaltung, Kreativität und öffentlichen Grünflächen. Als eigenständiger Projektbeitrag bindet die Publikation künstlerische Produktion und Präsentation in diskursive Kontexte ein. Sie hat den Charakter eines künstlerisch-wissenschaftlichen Essaybandes und führt anspruchsvoll aber gut lesbar in eine Vielzahl möglicher Zusammenhänge ein. Es ist ein Fotoessay von Esther Beutz mit mehr als 300 (kleinen) Bildern enthalten. |
Wer ist die Kunst Der Ausstellungskatalog und Themenreader des Kunstvereins Hildesheim "Wer ist die Kunst" aus dem Jahr 2006 wird durch 20 von mir erstellte Portraits von Menschen aus dem Kunstsystem ergänzt. Das Buch wurde in die Auswahlliste des Deutschen Fotobuchpreises 2006/2007 aufgenommen. |
Hagazussa - Auf dem Zaun zwischen den Welten Im Jahr 2000 erschienen mein Bildband und die gleichnamige Ausstellung über Neue Hexen in Deutschland und England. Schwazweißfotografien von Kultplätzen ergänzen die Portraits der Männer und Frauen, die diese Religion leben. |

