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»Dirk Reinartz«

New York 1974

New York 1974

1974, seine Karriere als jüngster Fotoreporter des Stern hatte schon begonnen, entdeckte der damals 27-jährige Dirk Reinartz auf zwei privaten Reisen die Stadt New York für sich. Seinem suchenden Blick auf das New York der frühen 70er Jahre merkt man die Neugierde und die Faszination für die Stadt an, die er in wechselnden Perspektiven in jedem Bild immer wieder neu zu fassen versuchte. Neben der charakteristischen Architektur aus Wolkenkratzern und Werbetafeln sind es vor allem mehr...

Gute Fotos – guter Zweck

Unter dem Titel »Gute Fotos – guter Zweck« veranstaltet die FREELENS Galerie in Hamburg vom 8. November 2012 bis zum 17. Januar 2013 eine Benefizausstellung zugunsten der FREELENS Foundation. Gezeigt und verkauft werden über 300 Fotos von mehr als 200 Fotografen. Hier geht es direkt zur Online-Galerie. Peter Bialobrzeski From the book "Lost in Transition" 2002-2007 Die FREELENS Foundation wurde 2012 gegründet, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Fotografen weltweit zu verbessern. Neben der Unterstützung mehr...

Ich fühle mich Dirk nah, wenn ich ein Bild raussuche

Die lautstarke Forderung nach einer »Flexibilisierung« der Schutzfristen oder gar völligen Abschaffung steht weiter im Raum. Eine Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers wird von verschiedenen politischen Akteuren, allen voran von den Piraten und Teilen der Grünen, als inakzeptabel angesehen. Diese argumentieren, dass so immer mehr verwaiste Werke entstehen können, bei denen Unklarheit besteht, wo man Nutzungsrechte einholen muss. Die Aufhebung des Urheberrechts mit dem Tod eines Künstlers wird damit begründet, dass mehr...

Werke, die lebendig bleiben

»Fotografie war sein Leben. Nein, sie war unser Leben.« Karin und Dirk Reinartz waren ein eingespieltes Team: Er machte die Fotos, sie hatte den kaufmännischen Part übernommen. Der Rheinländer und die Hamburgerin ergänzten sich ideal – beruflich wie privat. Buchstäblich auf der Höhe seines Daseins wurde Dirk Reinartz im März 2004 aus dem Leben gerissen. Sekundentod durch plötzlichen Herzstillstand, mitten im Gespräch, mitten in einem angefangenen Satz. »Eigentlich ein Tod, wie man ihn jedem nur mehr...

Keiner lächelte wie dieser Mann

In den letzten Tagen, als ich das Unfassliche zu begreifen versuchte, schob sich immer wieder ein Bild aus dem Gedächtnis nach vorn: Ich sehe Dirk Reinartz in die Redaktion kommen, sehe sein solides Schuhwerk, die Cordhose, das Tweedjackett. Unterm Arm das Karussell mit den Dias. Sein Gruß schallt mir entgegen, seine Hand quetscht die meine, in seinen Zügen unverstellte Freundlichkeit. Keiner lächelt wie dieser Mann. Es fällt mir unendlich schwer, über Dirk Reinartz in der mehr...