MAGAZIN #34

Wir betreiben keine geheime Wissenschaft

Wer sich seinen Traum vom eigenen Fotobuch erfüllen will, ist hier goldrichtig. Modernste Drucktechnik verknüpft sich mit großer Erfahrung der Macher. Dass individuell angepasste Fotobände in extrem guter Qualität produziert werden, hat sich herumgesprochen: Viele Spitzenfotografen gehen bei der bookfactory mittlerweile ein und aus.

Text –

Peter Lindhorst

Fotos –

Mark Mühlhaus

Bestimmte Vorstellungen müssen korrigiert werden. Etwa jene: Ein junger Fotograf publiziert seine Arbeit in einem renommierten Fotobuchverlag und verdient damit Geld. Umgekehrt: Ein Verlag finanziert das Buch eines unbekannten Fotografen in Gänze und erarbeitet mit dem Verkauf üppigen Gewinn. Die Wirklichkeit ist ernüchternd. Hat der Fotograf die erste Hürde genommen und das Interesse des Verlages geweckt, geht es zuerst um Finanzierungen. Fördergelder, Ausstellungs- und Mindestabnahmegarantien oder ein umfangreicher Eigenanteil sind gängige Forderungen, denen sich der Fotograf ausgesetzt sieht. Die Subventionsformen machen die kleinen Auflagen für den Verleger, die ihrerseits Buchhandelsrabatte, Vertreter- und Vertriebsprovisionen abrechnen müssen, überhaupt erst rentabel. Spätestens an dem Punkt der Selbstbeteiligung könnte der Fotograf darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, viel Geld in ein Buch zu stecken, das, wenn es fertig ist, unbemerkt  im umfangreichen Novitätenprogramm des Verlages verschwindet. Warum nicht lieber in eine bedingungslose Eigenproduktion investieren, eine Kleinauflage in Digitaldruck erstellen und diese an Geschäftskunden, Freunde, über die eigene Website vertreiben und ausgewählten Buchhandlungen anbieten?

Den richtigen Bogen raus: Jochen und Hannes Wanderer lassen ihr ganzes Wissen einfließen, um höchste Druckergebnisse zu erzielen.

Den richtigen Bogen raus: Jochen und Hannes Wanderer lassen ihr ganzes Wissen einfließen, um höchste Druckergebnisse zu erzielen. Foto: Mark Mühlhaus

In der betulichen Kleinstadt Bad Münder, umgeben von den bewaldeten Gebirgszügen des Süntels und des Deisters, befinden sich die Druckerei Wanderer und die bookfactory.  Von hier stammt die Redensart »über den Deister gehen«. Etwas geht den Bach herunter. Das trifft die Situation vieler Druckbetriebe. Jochen Wanderer, der die Druckerei in der vierten Generation führt, beschreibt es so: »Druckereigewerbe halbiert sich zahlenmäßig, dagegen entwickelt sich eine Druckindustrie. Wir haben 110 Jahre als regionaler Dienstleister gearbeitet, aber die Nummer ist tot. Wer das Datenhandling einigermaßen beherrscht, geht ins Netz zu den großen Anbietern. Für uns bedeutet das, wir müssen die Besonderheiten einsammeln«. In Wanderers Offsetdruckerei werden nach wie vor Akzidenzen produziert. Aber die Besonderheit, auf die er seit einigen Jahren setzt, umfasst ein neues Feld: das Fotobuch.

Nur einige Minuten entfernt an der Stadtperipherie befindet sich mit der bookfactory eine zweite Produktionsstätte für Bücher. Unprätentiös wie der Name wirkt auch die in einer schlichten Industriehalle befindliche digitale Druckerei. Geschäftiges Treiben herrscht vor. Die riesige digitale Farbdruckmaschine surrt vor sich hin, um beständig Druckbögen auszuspucken. Die bookfactory, gegründet von Thomas Dehne, Danny Pfeifer und Jochen Wanderer, produziert u.a. Fachbücher, Broschüren und als Spezialität: das digitale Fotobuch in Kleinauflage.

Ein letzter Ortswechsel. 300 km sind es von Bad Münder bis zur Brunnenstraße mitten in Berlin. Hannes Wanderer, der Bruder von Jochen, pendelt oft hin und her. In Berlin betreibt er den Verlag Peperoni Books. Bei der bookfactory hat er eine beratende Funktion. Seit einigen Jahren bringt er mit Peperoni ein erfolgreiches Fotobuchprogramm heraus: Die Bücher von Michael Wolf, Stefan Canham oder Jo Röttger werden in Bad Münder im digitalen oder Offset-Verfahren produziert. Ergänzend hat Hannes Wanderer als reale bzw.  virtuelle Plattform die Buchhandlung und Galerie 25books.com gegründet. Damit verfügt er über ein geeignetes Schaufenster für die zahlreichen, bei der bookfactory gefertigten Publikationen

Die drei Akteure Jochen Wanderer, Thomas Dehne und Hannes Wanderer an einem Tisch in der Wanderer Druckerei zu erleben, vermittelt dem anwesenden Besucher den Eindruck von Enthusiasmus und absoluter Kennerschaft. Fasziniert lauscht man den Ausführungen der Experten über Papierhaptik, Lackierungen, Bindungen und Formate. Immer wieder springt einer der drei zum Regal und zieht ein weiteres selbstproduziertes Buch hervor, um Besonderheiten aufzuzeigen. Man merkt sofort: die drei wissen, wovon sie reden. Dabei verzahnen sich die unterschiedlichen Kompetenzen der Büchermacher optimal.

Qualitätskontrolle in jedem Stadium der Produktion: Der fachmännische Blick durch den Fadenzähler.

Qualitätskontrolle in jedem Stadium der Produktion: Der fachmännische Blick durch den Fadenzähler. Foto: Mark Mühlhaus

In der gleichen Weise ergänzt das digitale Angebot der bookfactory die Produktlücke, die die Offset-Druckerei nicht ausfüllen kann. Man verfügt über die modernste technische Ausstattung, um in beiden Feldern perfekt aufgestellt zu sein: Während die höheren Auflagen im Offset wirtschaftlich sind, werden Bücher in Kleinstauflagen digital produziert. Ob gebunden, Softcover, Fadenheftung, Klebebindung, dickes oder dünnes Papier, Schutzumschlag, eine Auflage von 50 oder mehreren hundert Exemplaren – letztendlich findet sich immer eine auf die Arbeit zugeschnittene Lösung. Mit Fug und Recht behaupten die Akteure von sich: »Wir sind technisch erstklassig ausgestattet, haben die Expertise über Jahre aufgebaut, was die Möglichkeiten, aber auch Fallstricke und Probleme betrifft.«

Dabei habe man sich die letzten 15 Jahre durchaus schmerzhaft erarbeitet, betont Jochen Wanderer. Als Pionier des Digitaldrucks hat man viel in neue Technologie investiert, um nach und nach zu Ergebnissen zu gelangen, die ein befriedigendes Niveau erreichen. Der bookfactory spielt dabei die Entwicklung im Fotobuchmarkt in die Karten. Während die Titelzahl der Bücher steigt, geht die Auflagenhöhe zurück. Doch unabhängig von der Auflage hegt man in beiden Druckereien einen Qualitätsanspruch, der Kompromisse nicht zulässt. Ein Anspruch, der sich aus der Biographie ableitet, denn Druckerschwärze haben die Wanderer-Brüder im Blut. So erinnert sich Hannes Wanderer lebhaft an seine Kindheit zuhause, wo unten gedruckt, oben gewohnt wurde: »Jochen und ich sind in der Druckerei groß geworden, über dem Zylinder, im Rhythmus der Maschine haben wir gelebt, den Geruch der Druckerschwärze in der Nase. Wir Kinder waren ständig an der Druckmaschine, haben mit angepackt und unser Taschengeld aufgebessert.«

Museumsmaschine: Der Heidelberger Zylinder kommt nur noch selten zum Einsatz.

Museumsmaschine: Der Heidelberger Zylinder kommt nur noch selten zum Einsatz. Foto: Mark Mühlhaus

Ein Rundgang durch die Offset-Druckerei beflügelt die Erinnerung. Da steht noch jener alte Boston Tiegel, eine handbetriebene Tiegeldruckpresse. Oder der Heidelberger Tiegel, einst eine Revolution in Sachen Wirtschaftlichkeit. Schließlich der mächtige Heidelberger Zylinder, der den Betrachter in Ehrfurcht erstarren lässt, wenn er sich ruckelnd in Bewegung setzt. Ein Museum alter Druckmaschinen, die noch manchmal in Betrieb genommen werden. Doch als Besucher sollte man sich nicht täuschen lassen. In unmittelbarer Nachbarschaft sind die Offsetmaschinen, viel weniger spektakulär, aber state-of-the-art und extrem leistungsfähig.

»Unsere Eltern waren erfolgreich, aber sie haben immer nur gearbeitet. Wir entwickelten irgendwann einen Fluchtimpuls.« Jochen Wanderer wollte ursprünglich Lehrer werden. Er hat eine beeindruckende Reihe unterschiedlicher Jobs gemacht, Druckingenieur gelernt und dann doch die Druckerei übernommen. Hannes Wanderer lernte den Beruf des Reprofotografen und war als Druckvorstufenexperte tätig. Er gründete 1997 die Werbeagentur Peperoni, aus der später der gleichnamige Verlag hervorging. An letzterem war eigentlich ein leerer Laden direkt vor seiner Haustür schuld: »Eines Tages wusste ich, dass ich leere Läden fotografieren und ein Buch daraus machen will. Ich war ein Jahr unterwegs und hab 3 000 Läden fotografiert. Ich hatte die Bilder, konnte das Layout und die Druckvorstufe erstellen und mein Bruder konnte das Buch drucken. Warum sich einen Verleger suchen? Ich machte es einfach selbst.« Time Out erschien 2004, fand viel mediale Aufmerksamkeit und war der Auftakt für den Verlag Peperoni Books und später die bookfactory. Es entstanden sieben Bücher, bis Hannes Wanderer der Agentur den Rücken kehrte und sich auf den Verlag und die Buchhandlung konzentrierte.

Thomas Dehne prüft ein frisches Druckerzegnis.

Thomas Dehne prüft ein frisches Druckerzegnis. Foto: Mark Mühlhaus

Im Vergleich mit der Offset-Druckerei vermittelt ein Besuch in der bookfactory konträre Eindrücke: Der Maschinenpark aus Druckern und Weiterverarbeitungsgeräten schafft eine nüchterne, fast klinische Atmosphäre. Hier ist das Reich von Thomas Dehne. Der Maschinenbautechniker hat viele Jahre bei Xerox und OCE als Vertriebsspezialist für Drucksysteme gearbeitet hat. Ein ausgewiesener Experte, was die Technologie des digitalen Druckens betrifft. Stolz erklärt er die Nexpress Druckmaschine, die den Raum beherrscht: eine High-End-Fünffarbdruckmaschine, die 1250 Bögen im Format 35 x 50 cm, doppelseitig farbig, pro Stunde ausgibt. Ein auswechselbares Druckwerk verarbeitet Druck- und Strukturlacke und Sonderfarben. Schaut man sich als Besucher einmal genauer um: in einer Ecke steht eine versandfertige Palette mit dem Reprint eines Künstlerbuches, in einer anderen Ecke ein Stapel mit Computerfachbüchern. Viele Verlage lassen hier ihre Titel produzieren. Auch ein Walther König schätzt die Qualität der bookfactory und gibt seine anspruchsvollen Kunstbücher in Auftrag. »Das Auftragsvolumen wächst ständig«, sagt Dehne. Doch gerade mit dem Fotobuch möchte man sich zukünftig noch stärker positionieren. Die Fertigung kompletter Druckprodukte für Verlage, aber eben auch für private Kunden ist in kürzester Zeit möglich und der Digitaldruck reicht sehr nah an die Qualität des klassischen Offsetdrucks.

»Was wir in dieser Kombination anbieten können, ist einmalig: Offsetdruckerei, digitale Druckerei, Verlag, Laden und Galerie. Alles rund ums Fotobuch!« Mit dem Paket ist man einzigartig aufgestellt im Fotobuchmarkt und jenen Internet-Anbietern überlegen, die reine Bausätze mit einer proprietären Software anbieten. Wer Blurb, My Photobook oder eines der anderen Portale nutzen will, wird in einer standardisierten Angebotspalette rasch an Grenzen stoßen. Es sind intelligent gestrickte Produktionssysteme, am Ende läuft aber immer das gleiche Buch unterschiedlichen Inhalts vom Band. Bei der bookfactory ist ein fadengeheftetes Buch möglich, bei Blurb nicht. Und hier können die verschiedensten Papiere von ungestrichen bis Kunstdruck verarbeitet werden. »Genau das ist das Besondere. Unsere Frage an den Kunden lautet: Was willst du genau haben? Und nicht: Welches dieser drei Modelle wählst du?«, merkt Dehne an. Oft schauen Fotografen bei Hannes Wanderer direkt im Laden vorbei, um erste Einschätzungen zu ihrem Projekt zu erhalten. Längst hat es sich bei Studenten herumgesprochen, die Abschlussarbeit als Buch fertigen zu lassen. Die Ostkreuz-Studenten nehmen dieses Angebot rege wahr, Studenten der Hartford Art School, wo Wanderer unterrichtet und neuerdings Absolventen der Rodchenko School of Photography: »Ich wurde nach Moskau eingeladen, an der Schule zu unterrichten. Fünf Studenten, die ich betreute und denen ich Regeln des Büchermachens beibrachte, schlossen ihr Diplom mit einem Buch ab. Die haben wir in einer Auflage von 50 Stück in der bookfactory gedruckt. Die Studenten wurden zum Vienna Photobook Festival eingeladen, wo sie ihre Bücher am eigenen Stand erfolgreich präsentierten. Einige Titel waren schon am ersten Tag ausverkauft. Etwa Igor Samolets ›be happy!‹, das jetzt in einer 1 000er Auflage bei Peperoni erschienen ist und prompt den ›Deutschen Fotobuchpreis 2014‹ erhalten hat.«

Auch Thomas Hoepkers »Champ« wurde in Bad Münder gedruckt. Mittlerweile ist es die dritte Auflage.

Auch Thomas Hoepkers »Champ« wurde in Bad Münder gedruckt. Mittlerweile ist es die dritte Auflage. Foto: Mark Mühlhaus

Auch Thomas Hoepker stand eines Tages auf Empfehlung bei Hannes Wanderer im Laden und drückte ihm ein Exemplar von »Heartland«, als Blurb-Buch in einer 100er Auflage entstanden, in die Hand. Mit seiner Serie über Muhammad Ali habe er gleiches vor, sagte der Magnum-Fotograf. Zum Glück konnte ihn Hannes Wanderer von einer Zusammenarbeit überzeugen. »Champ« ist mittlerweile in der dritten Auflage erschienen und »Heartland« wurde in einer optimierten Version bei Peperoni herausgegeben.

Der Verleger kennt unzählige solcher Geschichten. Von Fotografen, die schüchtern ein Buch in Kleinstauflage fertigen wollen, sich dann im Verlagsprogramm wiederfinden und einen großen Erfolg landen. Andere kommen mit dem Anspruch, unbedingt eine Verlagsproduktion machen zu wollen. Am Ende wird ein selbstproduziertes Buch daraus. Hannes Wanderer sagt: »Wenn eine Arbeit als reguläre Buchhandelsausgabe beim Verlag erscheint und man gerade mal 150 Exemplare los wird, führt das zu enormen Frust bei Verleger und Fotograf.« Macht der Fotograf dagegen 300 Exemplare in Eigenregie bei der bookfactory, wird er sich verstärkt bemühen, diese unter die Leute zu bringen. Schlussendlich kann sich das wie ein Erfolg anfühlen.

Ohne Druck läuft nichts: Dass die beiden Wanderer-Brüder so entspannt vor der Maschine stehen, kommt eher selten vor.

Ohne Druck läuft nichts: Dass die beiden Wanderer-Brüder so entspannt vor der Maschine stehen, kommt eher selten vor. Foto: Mark Mühlhaus

»Let’s work together« ist der bookfactory-Slogan, den man wortwörtlich nehmen darf. »Oft rufen Leute an, haben einen Titel von uns gesehen und wollen auch so ein Buch. Sie schicken eine Anfrage und erwarten ein Angebot. Eine Auflagenzahl fehlt allerdings und die Parameter sind so vage, dass man nicht recht weiß, was der Kunde will«, sagt Dehne. Also helfen die Experten, mehr Sicherheit in die Vorkonzeption zu bringen. Welches Papier wird gewünscht, welche Verarbeitungstechnik, welche Veredelung? Der Weg wird vom Groben zum Feinen beschritten: einen Rahmen schaffen, ein belastbares Angebot formulieren, dann geht es in die Feinarbeit. Die bookfactory richtet sich an ambitionierte Fotografen und Künstler, die ihre Arbeit in einem individuellen Produkt adäquat abgebildet sehen wollen. Benötigt man etwas zum Vorzeigen und Präsentieren, reicht Blurb. Wer einen umfassenderen Anspruch an das Buch hegt, ist in Bad Münder besser aufgehoben, wo das Buch exakt auf die fotografische Arbeit abgestimmt wird. Hannes Wanderer betont: »Oft ist es mühsam, aber es macht Spaß, etwas gemeinsam mit Leuten zu entwickeln, Wissen und Erfahrung weiterzugeben und am Ende ein Buch zu schaffen, das dem Kunden gefällt. Wir betreiben ja keine geheime Wissenschaft.«

Will man mit seiner Arbeit in Form eines Buches an die Öffentlichkeit gehen, ist man nicht länger auf die Gunst und zähe Verhandlungen bei einem der großen Verlage angewiesen. Möglicherweise ist dem Fotografen mit einem Buch der bookfactory besser gedient, das er mit Verve selbst vertreibt. In Bad Münder gilt das Angebot: eine individuelle Buchproduktion, in Kleinauflage oder – wenn gewünscht – großvolumig, die sich dank modernster Technik zu räsonablen Preisen in erstaunlich hoher Qualität produzieren lässt. Doch auch wenn die Technik dabei weit entwickelt ist, am Ende zählt, was Jochen Wanderer so zusammenfasst: »Druckqualität entscheidet sich nicht nur durch Technik und Maschinen, sondern immer noch durch das Können, die Leidenschaft und das Herzblut der Menschen, die sie bedienen.« Davon haben die drei Büchermacher und ihr Team im Übermaß.

Info
bookfactory

Die Druckerei Wanderer, 1899 in Bad Münder gegründet, ist mittlerweile in der vierten Generation im Familienbesitz. Seit 1993 ist Jochen Wanderer verantwortlich, der die Druckerei von einem regionalen Anbieter zu einem Unternehmen umgeformt hat, das Kunden im ganzen Bundesgebiet bedient.

Eine Spezialität stellt die Produktion von Fotobüchern dar. Als einer der ersten hat Wanderer auf neue Technologien des Digitaldrucks gesetzt.

Um auch kleine Auflagen mit einem sinnvollen Kosten-Nutzenfaktor produzieren zu können, gründete er mit Thomas Dehne und Danny Pfeifer 2010 die bookfactory in Ergänzung zur Offsetdruckerei. In Bad Münder können so problemlos kleine und größere Aufträge erledigt werden.

Verschiedene Kunstbuchverlage lassen hier ihre Titel produzieren. Ein Hauptkunde ist Peperoni Books, der Berliner Verlag von Hannes Wanderer. Der Verleger, der auch eine Buchhandlung betreibt, berät die bookfactory bei vielen Projekten. Nach und nach hat man sich so eine Infrastruktur erschaffen, mit der man im Bereich des Fotobuchs einzigartig aufgestellt ist.

www.book-factory.de