Hansel-Mieth-Preis 2017

Laith Majid Al Amiri (Mitte), seine Frau Nada Adel Marasma und ihre Kinder Ahmed, Nour und Taha picknicken im Oktober 2016 in der Nähe des Tigris, Bagdad. Die Familie, die 2015 über Kos nach Deutschland geflohen war, kehrte Anfang 2016 aus familiären Gründen zurück in die Heimat.

Laith Majid Al Amiri (Mitte), seine Frau Nada Adel Marasma und ihre Kinder Ahmed, Nour und Taha picknicken im Oktober 2016 in der Nähe des Tigris, Bagdad. Die Familie, die 2015 über Kos nach Deutschland geflohen war, kehrte Anfang 2016 aus familiären Gründen zurück in die Heimat. Foto: Daniel Etter

Auszeichnung für herausragende engagierte Reportagen

Der Hansel-Mieth-Preis 2017 geht an Daniel Etter (Text und Fotos) für seine Reportage »Ein kurzer Traum« (SZ Magazin). Etter suchte eine Flüchtlingsfamilie, die er im August 2015 bei ihrer Ankunft auf der griechischen Insel Kos fotografiert hatte, noch einmal auf – und erzählt in seiner berührenden Reportage, warum die Familie nun wieder ganz am Anfang steht. Für den Hansel-Mieth-Preis, der dieses Jahr zum 19. Mal verliehen wird, wurden 102 Bewerbungen eingereicht. Er ist mit 6000 mehr...

Preisverleihung

»Häusermeer« mit Fotografien von Michael Wolf wurde als bester Fotokalender 2017 ausgezeichnet.

»Häusermeer« mit Fotografien von Michael Wolf wurde als bester Fotokalender 2017 ausgezeichnet. Foto: Michael Wolf

Graphischer Klub Stuttgart

Gregor International Photo Calendar Award 2017 entschieden

In diesem Jahr zeichnete die Jury des Gregor International Photo Calendar Award 2017 aus rund 650 Einreichungen zehn Fotokalender mit dem Prädikat »Ausgezeichnete Fotokalender« aus. Der Kalenderfotografie eine Plattform zu bieten, ist das Ziel des Preises, der seit 1968 vergeben wird. Die ausgezeichneten Kalender repräsentieren Tendenzen und Ansichten der zeitgenössischen Fotografie und stellen zugleich die Vielseitigkeit von Fotokonzepten vor. Auch nach fast 50 Jahren bleibt der Wettbewerb um die besten Fotokalender spannend. In der heutigen mehr...

Internationale Auszeichnung

Hannes Jung gewann in der Kategorie »Interpretive Eye« mit einem Foto, das Mücken über einem Fluss zeigt und in seine Arbeit »How is life?« einleitet. Für die Serie zum Thema Suizid erhielt er zudem Gold in der Kategorie »Documentary«.

Hannes Jung gewann in der Kategorie »Interpretive Eye« mit einem Foto, das Mücken über einem Fluss zeigt und in seine Arbeit »How is life?« einleitet. Für die Serie zum Thema Suizid erhielt er zudem Gold in der Kategorie »Documentary«. Foto: Hannes Jung

College Photographer of the Year 2016

Beim weltgrößten Hochschulwettbewerb »College Photographer of the Year« konnten sich dieses Jahr gleich fünf FREELENS Mitglieder durchsetzen. Eine hochkarätige Jury wählte aus insgesamt 10.406 Fotos von 486 Studenten von 111 Hochschulen aus 20 Ländern die besten Fotostudenten der Welt. Mit Emile Ducke, Fabian Fiechter, Hannes Jung und François X. Klein wurden gleich vier Studenten der Hochschule Hannover ausgezeichnet, außerdem konnte sich Marcel Maffei von der Fachhochschule Dortmund durchsetzen. Die Verleihung der Awards findet am 17. mehr...

PR-Bild Award 2016

Christoph Jorda gewann mit »Zukunft in Trümmern« den PR-Bild Award in der Kategorie »Porträt«.

Christoph Jorda gewann mit »Zukunft in Trümmern« den PR-Bild Award in der Kategorie »Porträt«. Foto: Christoph Jorda

news aktuell

FREELENS Fotografen beim PR-Bild Award ausgezeichnet

Der Allgäuer Fotograf Christoph Jorda gewinnt den diesjährigen Award für PR-Fotos in der Kategorie »Porträt«. Das beeindruckende Siegermotiv zeigt einen Jungen wenige Tage nach dem schweren Erdbeben in Nepal, der eindringlich in die Kamera schaut. Der Aufdruck »I love Nepal« auf dem Pullover des Kindes wirkt angesichts der Situation paradox. Eingereicht wurde das Gewinnerbild von der Hilfsorganisation humedica e.V., denen Christoph Jorda das Foto kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Jochen Tack kam in der Kategorie mehr...

29. September bis 31. Dezember 2016

»Mirny« aus der Serie »Closed Cities«, 2009-2012.

»Mirny« aus der Serie »Closed Cities«, 2009-2012. Foto: Gregor Sailer

Die Macht der Gier

Gregor Sailer mit dem St. Leopold Friedenspreis ausgezeichnet

Der internationale Kunstpreis des Stiftes Klosterneuburg zeichnet Kunstwerke aus, die sich kritisch mit humanen und gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen. In diesem Jahr bewarben sich 700 Künstler mit Arbeiten zum Thema »Die Macht der Gier« um die mit 12.000 Euro dotierten Auszeichnungen. Das Motto leitet sich aus dem Lukasevangelium ab: »Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch diese Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du aufgehäuft hast?« mehr...