Social Media für Fotograf*innen

Christoph Bangert kommuniziert lieber analog: wie zum Beispiel 2016 beim »Guerilla-Screening« auf dem Lumix Festival in Hannover, wo er seinen Landrover vorfuhr und im DIY-Kino Fotostrecken von Kolleg*innen präsentierte.

Christoph Bangert kommuniziert lieber analog: wie zum Beispiel 2016 beim »Guerilla-Screening« auf dem Lumix Festival in Hannover, wo er seinen Landrover vorfuhr und im DIY-Kino Fotostrecken von Kolleg*innen präsentierte. Foto: Charlotte Behr

Christoph Bangert

»Instagram ist nicht das Postamt«

INTERVIEW – ANIKA MEIER Christoph Bangert arbeitet als freier Fotojournalist unter anderem für die New York Times, die FAZ und die NZZ, außerdem hat er eine Reihe von Büchern publiziert, darunter »War Porn« und »Hello Camel«. Vor ein paar Jahren hat er digitalen Selbstmord begangen und alle seine Profile in den sozialen Medien gelöscht. Das ist leicht, könnte man sagen, wenn man mit beiden Beinen im Berufsleben steht. Warum es nicht ganz so leicht war, mehr...

Schwerpunktthema

@everydayafrica – Wettrennen vor Schulbeginn auf dem Sportgelände der Aga Khan Academy in Mombasa, Kenia.

@everydayafrica – Wettrennen vor Schulbeginn auf dem Sportgelände der Aga Khan Academy in Mombasa, Kenia. Foto: Austin Merrill

Social Media für Fotograf*innen

»The Everyday Projects«: Foto-Kollektive im Zeitalter Sozialer Medien

Text – Susanne Krieg Soziale Plattformen haben die Art und Weise, wie wir Medieninhalte produzieren und konsumieren, von Grund auf verändert. Während dem traditionellen Journalismus der westlichen Welt die Felle zunehmend davon schwimmen, eröffnen sich anderswo für Fotograf*innen völlig neue Chancen… Vielleicht ist sie schon jetzt der heimliche Gewinner der digital-sozialen Zeitenwende: die neue Generation visueller Storyteller aus Regionen der Welt, über die lange, wenn überhaupt, nur durch die Augen westlicher Medien berichtet worden ist, mehr...

Social Media für Fotograf*innen

Misha, der Hund von Alec Soth, ist häufig gesehener Protagonist bei @littlebrownmushroom.

Misha, der Hund von Alec Soth, ist häufig gesehener Protagonist bei @littlebrownmushroom. Foto: Alec Soth

Alec Soth

Unselfies und Augapfelporträts: Wie Magnum-Fotograf Alec Soth Instagram nutzt

Text – Anika Meier Sicher, man könnte es auch einfach lassen, das mit den sozialen Medien, insbesondere Instagram. Zu flach. Zu konsumorientiert. Das große Rauschen eben. Oder etwa doch nicht? Der Fotograf Alec Soth findet die Bilder-App jedenfalls ziemlich unterhaltsam. Warum? Das hat er Anika Meier erzählt. Unter dem Titel »Das Ende einer Kunstgattung« war kürzlich in der NZZ eine Ansammlung von Kalendersprüchen für Kulturpessimisten zu lesen: »Das fotografische Bild hat das Ausbreitungsverhalten von Viren.« mehr...

Schwerpunktthema

Die eigene Website ist im digitalen Zeitalter das »virtuelle Zuhause«. Nicht nur das eigene Portfolio und die Kontaktdaten sind dort ständig präsent, auch die eigenen Social-Media-Aktivitäten sollten mit ihr verknüpft sein.

Die eigene Website ist im digitalen Zeitalter das »virtuelle Zuhause«. Nicht nur das eigene Portfolio und die Kontaktdaten sind dort ständig präsent, auch die eigenen Social-Media-Aktivitäten sollten mit ihr verknüpft sein. Foto: FREELENS unter Verwendung von Vektordateien von Pure Solution/Fotolia

Social Media für Fotograf*innen

Die eigene Website als Content-Zentrum im Social-Media-Zeitalter

Text – Susanne Krieg Eine eigene Website zu haben ist heute fast so wichtig wie das reale Dach über dem Kopf. Das gilt nicht nur für Fotografen, sondern für fast alle Selbständigen – ganz besonders für jene, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Weshalb man trotz Social-Media-Profilen nicht auf die eigene digitale Bleibe verzichten sollte? Erklären wir hier. Für viele scheint die eigene Website immer noch eine unüberwindbare Hürde zu sein. Schließlich kostet es mehr...

Schwerpunktthema

In sagenhaftem Tempo haben Technologiekonzerne die Medienlandschaften in der westlichen Welt umgekrempelt. Welche Konsequenzen hat es für den Journalismus, wenn Facebook, Google & Co. zur Hauptinformationsquelle werden?

In sagenhaftem Tempo haben Technologiekonzerne die Medienlandschaften in der westlichen Welt umgekrempelt. Welche Konsequenzen hat es für den Journalismus, wenn Facebook, Google & Co. zur Hauptinformationsquelle werden? Foto: Julian Röder/OSTKREUZ

Social Media für Fotograf*innen

Befreien wir uns!

Text – Martin Giesler Hinter uns liegt Asche. Eine Feuerwalze hat die traditionelle Medienlandschaft erfasst. In sagenhaftem Tempo haben Technologie-Konzerne wie Google, Amazon, Apple, Facebook, Twitter und viele weitere maximal dynamische, traditionslose Startups aus dem Silicon Valley die Medienlandschaften in der westlichen Welt umgekrempelt. Die Entwicklung lässt sich nicht mehr aufhalten, sind sich die Experten einig. Das Unausweichliche kann höchstens aufgeschoben werden – dann aber garantiert zum eigenen Nachteil. Schauen wir uns an, wie es mehr...