Fotobuch

Aus dem Buch »Traces«.

Aus dem Buch »Traces«. Foto: Tina Ruisinger

Tina Ruisinger

Traces

Ein Verstorbener hinterlässt Spuren im Leben seiner Angehörigen, in seiner Umgebung, in der Welt. Gegenstände, Fotos, Kleider oder Orte lassen die Erinnerungen an einen geliebten Menschen wieder aufleben. Das bildliche Einfangen eines Momentes spielt hier ebenfalls eine große Rolle. Schon Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Roland Barthes und Susan Sontag stellten den Zusammenhang von Fotografie und Tod ins Zentrum ihrer Betrachtungen. Als Künstlerin sieht sich Tina Ruisinger einem Thema verpflichtet, das immer noch ein Tabu darstellt. mehr...

Fotobuch & Ausstellung

»Meine Schwester Annalena und ich haben lustige Fotoduelle gemacht. Ich habe mich einfach frei gefühlt, konnte alles fotografieren, was mir in den Sinn kam. Ich konnte meine Gefühle in die Bilder reinsetzen.« Maximilian, 11 Jahre. In Annalenas (2001-2011) achtem Lebensjahr traten die ersten Symptome ihres Hirntumors auf.

»Meine Schwester Annalena und ich haben lustige Fotoduelle gemacht. Ich habe mich einfach frei gefühlt, konnte alles fotografieren, was mir in den Sinn kam. Ich konnte meine Gefühle in die Bilder reinsetzen.« Maximilian, 11 Jahre. In Annalenas (2001-2011) achtem Lebensjahr traten die ersten Symptome ihres Hirntumors auf. Foto: Nanni Schiffl-Deiler

Geschwister leben mit dem Sterben

UnSichtbar

Die Fotografin Nanni Schiffl-Deiler hat gemeinsam mit Prof. Monika Führer, Leiterin des Kinderpalliativzentrums am Klinikum der Universität München, das Fotoprojekt »UnSichtbar – Geschwister leben mit dem Sterben« initiiert und arbeitet bereits seit 2010 mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Geschwister von Kindern mit unheilbaren und lebensbedrohlichen Erkrankungen erleben die tiefe Sorge und Trauer ihrer Eltern, bleiben aber häufig mit ihren Bedürfnissen und Ängsten allein. Sie versuchen oft, sich unsichtbar zu machen, damit sie ihren stark beanspruchten mehr...

Fotobuch

Alter Wagenpfad bei Kempershöhe, 151,8 km: Bella steht im Moos bedeckten Wald.

Alter Wagenpfad bei Kempershöhe, 151,8 km: Bella steht im Moos bedeckten Wald. Foto: Dirk Gebhardt/laif

Dirk Gebhardt

Quer durch. Deutschland von West nach Ost

Dirk Gebhardt hat sich auf eine Wanderung vom westlichsten zum östlichsten Punkt Deutschlands gemacht – auf der Suche nach Antworten auf die Frage: »Wie leben die Deutschen?« Im 25. Jahr der Wiedervereinigung ist der Bildjournalist in elf Etappen von Isenbruch im Westen nach Zentendorf im Osten gewandert. Er hat Menschen jeglicher Couleur getroffen: Mönche im Kloster, Förster, Heimatforscher, Landärzte, Ziegenhirten, Leute, die in Bauwagen leben, Bürgermeister, Künstler, Geflüchtete und Landwirte… Übernachtet hat er bei ihnen mehr...

Bildband

Zwölf Kilometer läuft dieses Mädchen in Eritrea jeden Tag zu Fuß zur Arbeit, um von ihrem Heimatort Hebo nach Sageneyti zu gelangen. Das diktatorisch regierte Eritrea gilt als das Nordkorea Afrikas, politische Opposition und freie Medien gibt es nicht. Der Fotograf François X. Klein liefert seltene Einblicke in ein Land, aus dem täglich Menschen fliehen – und das doch allen Klischees widerspricht.

Zwölf Kilometer läuft dieses Mädchen in Eritrea jeden Tag zu Fuß zur Arbeit, um von ihrem Heimatort Hebo nach Sageneyti zu gelangen. Das diktatorisch regierte Eritrea gilt als das Nordkorea Afrikas, politische Opposition und freie Medien gibt es nicht. Der Fotograf François X. Klein liefert seltene Einblicke in ein Land, aus dem täglich Menschen fliehen – und das doch allen Klischees widerspricht. Foto: François X. Klein

Reporter ohne Grenzen

Fotos für die Pressefreiheit 2017

Am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, erscheint der Bildband »Fotos für die Pressefreiheit 2017«. Er berichtet in bewegenden Bildern von den Brennpunkten des Nachrichtengeschehens und beleuchtet die Situation in Ländern, in denen unabhängige Medien unter Druck stehen. Bildessays renommierter Fotografen werden durch Texte ergänzt, in denen diese erklären, was sie antreibt und mit welchen Schwierigkeiten sie bei ihrer Arbeit konfrontiert werden. Für seine Serie »Der parallele Staat« aus der Türkei hat der britische mehr...

Fotobuch

Bei der Ankunft im Gefängnis von Tuol Sleng wurden die Gefangenen fotografiert und mussten detaillierte Autobiografien angeben. Danach wurden sie gezwungen, sich auszuziehen und ihr Hab und Gut wurde beschlagnahmt. Ein Dokument des Oberbefehlshabers hatte folgende Anmerkung an der Unterseite: »Heute haben wir auch 160 Kinder getötet von insgesamt 178 Gegnern.«

Bei der Ankunft im Gefängnis von Tuol Sleng wurden die Gefangenen fotografiert und mussten detaillierte Autobiografien angeben. Danach wurden sie gezwungen, sich auszuziehen und ihr Hab und Gut wurde beschlagnahmt. Ein Dokument des Oberbefehlshabers hatte folgende Anmerkung an der Unterseite: »Heute haben wir auch 160 Kinder getötet von insgesamt 178 Gegnern.« Foto: Ann-Christine Woehrl

Ann-Christine Woehrl

Shaded Memories

Unter der Diktatur Pol Pots und der Roten Khmer wurden in nur vier Jahren fast zwei Millionen Menschen umgebracht. Das ist ein Viertel der Bevölkerung Kambodschas. Das künstlerische Fotoprojekt »Shaded Memories« dokumentiert die Spuren dieser dunklen Geschichte Kambodschas zwischen 1975 bis 1979. Die Fotografien von Ann-Christine Woehrl zeigen – in einer sehr persönlichen Reflexion dieses Genozids – Fotofragmente jener Orte, die an das Grauen erinnern: das ehemalige S-21 Gefängnis, die Killing Fields, das UN-Tribunal in mehr...