16. Oktober bis 21. Oktober 2017

Produktion Blindenfußball im FREELENS Multimedia Workshop.

Produktion Blindenfußball im FREELENS Multimedia Workshop. Foto: Werner Krüper

Uwe H. Martin & Oliver Eberhardt

25. FREELENS Multimedia Workshop

Damit eine Multimediageschichte richtig zündet, muss einiges zusammenkommen: Die Fotos müssen fesseln, indem sie den richtigen Moment einfangen. Der O-Ton muss Geschichten liefern, Geräusche und Atmosphären müssen Resonanz entfalten und vorwärts treiben. Die Video-Sequenzen dürfen nicht aussehen wie Onkel Walters wackelnde Urlaubsfilmchen. Und vor allem braucht die Geschichte – eine Geschichte. Und die braucht eine Dramaturgie.

Eine gute Geschichte ist das Kernstück jeder Multimediaproduktion. Sie entsteht nicht durch teure Technik, sondern weil die Erzähler das journalistische Handwerk beherrschen. Der FREELENS Multimedia Workshop mit Uwe H. Martin/Bombay Flying Club und Oliver Eberhardt vermittelt grundlegende Kenntnisse im Storytelling, aber auch für den gezielten Einsatz von Fotos, Bewegtbildern, Ton und Schnitt. Er bietet Fotografen, Schreibern, VJs und Radioreportern die Gelegenheit, das eigene Handwerk in die Produktion einer Multimediageschichte einzubringen – und dabei das Handwerk und die Werkzeuge der anderen kennenzulernen.

Die bisher in den Workshops entstandenen Filme können hier angesehen werden.

Der Workshop vom 16. bis 21. Oktober 2017 findet an der Akademie für Publizistik in Hamburg statt. FREELENS Mitglieder zahlen 980,– Euro (regulärer Preis: 1.380,– Euro).

Weitere Infos und Anmeldung bei der Akademie für Publizistik.

Seminarinhalte

  • Stärken und Schwächen beispielhafter Multimediaproduktionen
  • Storyentwicklung und Organisation von Projekten
  • Konzeption und Produktion einer Multimediageschichte in Gruppen
  • Tonaufnahme in Interview-Situationen
  • Möglichkeiten und Grenzen von HDSLR-Kameras in der Filmproduktion
  • Anforderungen an die Fotografie in Multimediaproduktionen
  • Ausgabe der fertigen Filme als Datei, für Videoportale und auf DVD
  • Markt und Wirtschaftlichkeit von Multimedia-Produktionen

Lernziele

Die Teilnehmer können nach dem Seminar…

  • Storyline und Dramaturgie einer Multimediageschichte planen
  • Interviews und Atmos aufnehmen und bearbeiten
  • Fotos und Bewegtbild für eine Multimediageschichte planen und aufnehmen
  • einen professionellen Workflow für die Postproduktion organisieren
  • mit Final Cut Pro X eine Multimediageschichte bauen
  • fertige Filme für verschiedene Abspielkanäle ausspielen

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Fotografen und Journalisten, die ihre erzählerischen Ausdrucksmöglichkeiten erweitern und sich intensiv mit dem multimedialen Geschichtenerzählen beschäftigen wollen. Wir setzen Computer-Basiswissen voraus. Weitergehende Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Schulung erfolgt an Mac-Arbeitsplätzen. Ziel des Workshops ist neben der Vermittlung der erforderlichen Fertigkeiten die Produktion einer eigenen Multimediageschichte in Dreier-Teams.

Stimmen zum Seminar

»Man kommt aus dem Seminar und hat einen kleinen Film fertig. Super! Als Fotografin lerne ich, noch einmal anders auf Bilder zu schauen: Wann macht ein Foto Sinn, wann Video, um eine Geschichte gut zu erzählen. Die Teamarbeit mit einem Autor ist hilfreich, da kommt nämlich noch eine ganz andere Perspektive hinzu und ich habe gelernt, viel stärker auf die Dramaturgie einer Geschichte zu achten.«
Dörthe Hagenguth, Fotografin

»Das Seminar ist für Journalisten, die sich in der Zukunft behaupten wollen, sehr gut geeignet. An einem eigenen Projekt erfährt man sozusagen aus erster Hand, was crossmediales Arbeiten bedeutet. Zudem lernt man alle wesentliche Dinge für das Erstellen einer multimedialen Geschichte. Das ist Weiterbildung von ihrer besten Seite.«
Oliver Schirg, Hamburger Abendblatt

»Sechs Tage lang viel gelernt: Wie man guten Ton aufnimmt, die richtigen Fragen beim Interview stellt, einen Fotofilm schneidet und vor allem in drei Minuten eine Geschichte erzählt. Die unermüdlichen Dozenten zeigten uns, wie man eine Struktur in einen Haufen von O-Tönen und Bildern bekommt. Und das alles war keine Sekunde langweilig!«
Ariane Heimbach, freie Journalistin