FREELENS Ausstellung

Vernissage der Ausstellung »Angekommen!?« mit Fotografien zu Flucht und Ankunft in Deutschland in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin.

Vernissage der Ausstellung »Angekommen!?« mit Fotografien zu Flucht und Ankunft in Deutschland in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin. Foto: Jens Gyarmaty

Landesvertretung Rheinland-Pfalz

»Angekommen!?« Vernissage in Berlin

Wir müssen uns stark machen für Mitmenschlichkeit! Zur Eröffnung der Ausstellung »Angekommen!?« in Berlin am Donnerstag, 22. September 2016, sprach die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Anne Spiegel über Bemühungen des Bundeslandes, die Geflüchteten in Deutschland zu integrieren. Hierbei lobte sie insbesondere auch das überwältigende ehrenamtliche Engagement vieler Menschen, die dadurch einen entscheidenden Beitrag leisten.

Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz.

Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz. Foto: Jens Gyarmaty

Gerade in Zeiten, in denen rechtspopulistische Stimmen lauter werden, sei es wichtig, so Spiegel, Werte wie Solidarität, Respekt und Mitmenschlichkeit hochzuhalten. Wir dürfen nicht vergessen, weshalb diese Menschen zu uns gekommen sind, was sie auf ihrer Flucht erlebt und durchgemacht haben. Sie rief dazu auf, sich das Mitgefühl zu erhalten und bei diesem Thema nicht zur Tagesordnung überzugehen. Die Ausstellung »Angekommen!?« lobte sie als wichtigen Beitrag hierzu, da sie ein Zeichen für Offenheit und Respekt setze.

Fred Dott porträtierte ehrenamtliche Helfer und ihre Tätigkeit in der Kleiderkammer in den Hamburger Messehallen.

Fred Dott porträtierte ehrenamtliche Helfer und ihre Tätigkeit in der Kleiderkammer in den Hamburger Messehallen. Foto: Jens Gyarmaty

38 Fotografinnen und Fotografen sind in der Ausstellung vertreten.

38 Fotografinnen und Fotografen sind in der Ausstellung vertreten. Foto: Jens Gyarmaty

Es folgte die historische und fotospefizische Einordnung der Ausstellung durch Dr. Enno Kaufhold, der zunächst – mit Verweis auf die Flucht vieler Deutscher vor den Nationalsozialisten – auf sich ändernde Fluchtgründe und auch Fluchtrouten einging. Kaufhold stellte die aufgeschlossene und aufklärende Sicht der FREELENS Fotografen heraus und betonte, dass sich durch die vielfältig eingesetzten abstrahierenden Bildsprachen bei vielen Bildern insbesondere der zweite Blick lohne.

Viele der ausstellenden Fotografen kamen aus ganz Deutschland zur Vernissage angereist – hier Guido Schiefer (l.), der Menschen portraitierte, die schon seit vielen Jahren in Deutschland »angekommen« sind.

Viele der ausstellenden Fotografen kamen aus ganz Deutschland zur Vernissage angereist – hier Guido Schiefer (l.), der Menschen portraitierte, die schon seit vielen Jahren in Deutschland »angekommen« sind. Foto: Jens Gyarmaty

Nach den Reden und einem Grußwort von Staatssekretärin Heike Raab war dann Zeit für den persönlichen Austausch und an vielen Stellen eben auch einen zweiten oder dritten Blick auf einzelne Bilder und Serien. Die Ausstellung des FREELENS Gemeinschaftsprojekts zur Fluchtthematik ist noch bis zum 7. Oktober 2016 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz zu sehen.

Freelens Ausstellung. Angekommen!? Fotografien zu Flucht und Ankunft in Deutschland. Aufgenommen am 22.09.2016 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin.

Zusätzlich zu den gerahmten Prints hängen in der Ausstellung großformatige Plakate sowie ein Bildschirm, auf dem eine Multimedia-Arbeit von Amélie Losier gezeigt wird. Foto: Jens Gyarmaty

Die Bilder zeigen Flucht- und Ankunftssituationen von Idomeni bis Berlin.

Die Bilder zeigen Flucht- und Ankunftssituationen von Idomeni bis Berlin. Foto: Jens Gyarmaty

FREELENS Gemeinschaftsprojekt
Angekommen!? Fotografien zu Flucht und Ankunft in Deutschland
23. September bis 7. Oktober 2016

Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin
In den Ministergärten 6
10117 Berlin
https://landesvertretung.rlp.de

Geöffnet
Montag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr