Interkulturelles Magazin

Das Cameo Magazin #3 umfasst 128 Seiten mit Reportagen, Interviews, Essays, Fotostrecken, Illustrationen und Comics.

Das Cameo Magazin #3 umfasst 128 Seiten mit Reportagen, Interviews, Essays, Fotostrecken, Illustrationen und Comics. Foto: Cameo Kollektiv

Cameo Magazin #3

»Ankommen«

»Wir sind der Überzeugung, jeder Mensch bereichert unsere Welt, egal, woher er kommt. Dafür braucht er eine Chance – und die beginnt in deinem Kopf. Wir finden, miteinander reden hilft.« (Cameo Kollektiv)

Unter der Anleitung einer interkulturellen Redaktion haben 70 Beteiligte mit dem Cameo Magazin #3 ein Heft zu dem Oberthema »Ankommen« gestaltet. Über einen Zeitraum von sechs Monaten haben die Autoren*innen Texte, Fotografien und Illustrationen erschaffen, die Themen wie Flucht, Asyl, Integration, Migration und Gesellschaft behandeln. Entstanden ist ein interkulturelles Magazin, das Platz für Vielfalt schaffen und Vorurteile brechen möchte.

Auch wenn ein großer Teil der Magazinschaffenden eine Fluchtgeschichte hat, ist es kein Fluchtmagazin. Denn Menschen, die dieses Schicksal erlitten haben, sind es satt, darauf reduziert zu werden. Beim redaktionellen Austausch ging es vor allem um die Frage: Wie möchten wir gemeinsam in einer Gesellschaft von Morgen leben? Das Cameo Magazin ist Spiegel und Dokumentation dieses Miteinanders, aber auch »Al Mahzan« (Ursprung des Worts Magazin): Eine Schatzkammer voll mit Reportagen, Interviews, Essays, Fotostrecken, Illustrationen oder Comics.

Redaktionskonferenz. Insgesamt 70 Menschen aus 26 Nationen waren an der Produktion des Cameo Magazin #3 beteiligt.

Redaktionskonferenz. Insgesamt 70 Menschen aus 26 Nationen waren an der Produktion des Cameo Magazin #3 beteiligt. Foto: Cameo Kollektiv

Das Magazin ist ab sofort im Online-Shop des Kollektivs erhältlich, aber auch offline kann es in vielen Shops erstanden werden. Als besonderes Extra enthalten die ersten 1000 Magazine, die im Online-Shop bestellt werden, einen Faltplan mit spannenden Orten in Hannover, an denen man gerne ankommen möchte.

Das Cameo Kollektiv hat im vergangenen Jahr viele Hebel in Bewegung gesetzt, um Vielfalt und Miteinander ein Gesicht zu geben. Der Erlös der Magazine unterstützt daher auch die Weiterentwicklung des Projekts. Ein erster Schritt wird eine Online-Plattform sein, auf der der Austausch weitergeführt und ausgebaut werden soll.