16. Februar bis 20. Mai 2017

Geflüchtete, viele mit kleinen Kindern, wurden nach ihrer Einreise in die provisorische Auffangstation Heiligenkreuz gebracht. Von da aus geht es mit Bussen weiter. Heiligenkreuz, Österreich, 19. September 2015.

Geflüchtete, viele mit kleinen Kindern, wurden nach ihrer Einreise in die provisorische Auffangstation Heiligenkreuz gebracht. Von da aus geht es mit Bussen weiter. Heiligenkreuz, Österreich, 19. September 2015. Foto: Mark Mühlhaus/attenzione

Wissenschaftspark Gelsenkirchen

»Bitte warten…« – FREELENS Ausstellung zum Thema Flucht

Weltweit sind viele Millionen Menschen auf der Flucht. Unterschiedlichste Gründe wie Krieg, Verfolgung, Naturkatastrophen oder auch der Wunsch nach einem besseren Leben veranlassen sie dazu, teils lebensgefährliche Wege auf sich zu nehmen. Die Suche nach Zuflucht führt den Großteil von ihnen in andere Teile ihres Heimatlandes oder auch in einen Nachbarstaat – viele aber auch nach Europa und somit auch Deutschland.

Die Meldungen über verunglückte Schlauchboote auf dem Mittelmeer, Fußmärsche durch Europa, katastrophale Zustände in den Erstaufnahmestellen beherrschten seit dem Spätsommer 2015 (nicht nur) die Medien. Anfang 2017 ist die Fluchtthematik noch immer aktuell – und sie wird uns auch in den kommenden Jahren weiter beschäftigen.

Eine in der »Willkommensinitiative Köln-Bruck« engagierte ehemalige Lehrerin gibt Geflüchteten aus Afghanistan Deutschunterricht, Köln, 21. April 2016.

Eine in der »Willkommensinitiative Köln-Bruck« engagierte ehemalige Lehrerin gibt Geflüchteten aus Afghanistan Deutschunterricht, Köln, 21. April 2016. Foto: Herby Sachs

Haben wir mittlerweile schon alles gesehen? Müssen wir aufpassen, dass wir angesichts der fortdauernden Fluchten nicht gleichgültig werden und unsere Blicke abwenden? FREELENS Fotografinnen und Fotografen haben weiter hingeschaut. Sie dokumentierten die Situation in den Herkunftsländern der Geflüchteten ebenso wie den langen Weg nach Europa, das Warten und Bangen, das Ankommen und sich Zurechtfinden in einer neuen Welt.

Eine Auswahl der Bilder aus dem FREELENS Gemeinschaftsprojekt zum Thema Flucht wird vom 16. Februar bis zum 20. Mai 2017 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen gezeigt: Fotos, die von prekären Momenten in der Fremde, aber auch von einem hoffnungsvollen Neubeginn erzählen.

Aus der Serie »Alltag 2.0«.

Aus der Serie »Alltag 2.0«. Foto: Jennifer Zumbusch

Die Ausstellung zeigt Bilder der Fotografinnen und Fotografen David Baltzer, Lars Berg, Andreas Buck, Eva-Maria Burchard, Mauricio Bustamante, David Carreño Hansen, Fred Dott, Roland Geisheimer, Stefan Höderath, Gesche Jäger, Lars Krüger, Bernd Lauter, Quirin Leppert, Kai Löffelbein, Mark Mühlhaus, Daniel Müller, Katrin Neuhauser, Joanna Nottebrock, Herbert Piel, Philipp Jonas Reiss, Herby Sachs, Guido Schiefer, Bente Stachowske, Rainer F. Steußloff, Murat Türemis, Lucas Wahl, Gordon Welters, Iris Wolf und Jennifer Zumbusch.

Eröffnung am Donnerstag, den 16. Februar, um 18:30 Uhr. Der Politikwissenschaftler und Journalist Ismail Küpeli und FREELENS Vorstand Rainer F. Steußloff führen in die Ausstellung ein.

Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
http://www.wipage.de/detail/termin/2017-02-16-bitte-warten/

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 6 bis 19 Uhr
Samstag 7:30 bis 17 Uhr
Eintritt frei