2. April bis 11. November 2017

Die durch ein Erdbeben zerstörte Stadt Balakot, Pakistan.

Die durch ein Erdbeben zerstörte Stadt Balakot, Pakistan. Foto: Jens Grossmann

Jens Grossmann

Das Leben im Chaos – die Welt im Blick!

Jens Grossmann bereist seit 15 Jahren für internationale Hilfsorganisationen die Katastrophen- und Krisenregionen der Welt. In dieser Zeit hat der Fotojournalist in über 50 Ländern die unmittelbaren Folgen menschlicher und natürlicher Katastrophen dokumentiert. Seine Fotografien sind fester Bestandteil sowohl einer transparenten Aufklärungsarbeit der Hilfsorganisationen, als auch der Berichterstattung deutscher und internationaler Zeitungen.

Grossmann dokumentiert das (Über-)Leben im Chaos mit eindrucksvollen Bildern – um das Leid der Welt aufzuzeigen, um aufzuklären und wachzurütteln. In der Ausstellung »Das Leben im Chaos – die Welt im Blick!«, die am 2. April 2017 im Wuppertaler ATELIERHAUS von Vok Dams mit einer Matinee eröffnet wird, steht daher der Mensch, der im Chaos lebt, überlebt und sich unter unvorstellbaren Bedingungen selbst behaupten muss, im Mittelpunkt.

Ein Junge wird in einem Hospital in Kitshanga, Kongo, gewogen.

Ein Junge wird in einem Hospital in Kitshanga, Kongo, gewogen. Foto: Jens Grossmann

1400 Mädchen und Jungen einer Schule in Nairobi, Kenia.

1400 Mädchen und Jungen einer Schule in Nairobi, Kenia. Foto: Jens Grossmann

Auch die zum Teil verzweifelten Versuche der internationalen Gemeinschaft, die Not zu lindern und den Menschen nach Naturkatastrophen oder militärischen Auseinandersetzungen das Überleben zu ermöglichen, dokumentiert Grossmann mit seiner Arbeit.

Doch es sind nicht nur die Bilder, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, wenn man mit dem Wuppertaler Fotografen Jens Grossmann zusammentrifft. Es sind die Geschichten hinter den Bildern, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. »Kinder des Grauens« oder »Im Herzen der Finsternis« sind dann auch die Titel zu Berichten über den Fotografen und seine Bilder sowie den Völkermord und die Vergewaltigungen in Zentralafrika.

Ende 2013 dokumentierte Jens Grossmann die Zerstörungen durch Taifun »Haiyan« auf den Philippinen. Ein Jahr danach kehrte er zurück ins Katastrophengebiet, um die Veränderungen festzuhalten.

Jens Grossmann Ende 2013 auf den Philippinen, um die Zerstörungen durch Taifun »Haiyan« zu dokumentieren. Foto: Jens Grossmann

Eröffnet wird die Ausstellung von Berthold Schneider, Opernintendant der Wuppertaler Bühnen, der auch im Wuppertaler Opernhaus Bilder von Jens Grossmann präsentiert.

Jens Grossmann
Das Leben im Chaos – die Welt im Blick
2. April bis 11. November 2017
Vernissage am Sonntag, den 2. April 2017, um 11 Uhr.

Vok Dams ATELIERHAUS
Herberts Katernberg 50, 42113 Wuppertal
www.vokdamsatelierhaus.de

Besichtigung jederzeit nach telefonischer Terminvereinbarung (Telefon: 0202-94 67 66 60).

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