26. Oktober bis 28. Oktober 2017

Aus dem Projekt »Panoramarand«, 2016.

Aus dem Projekt »Panoramarand«, 2016. Foto: Matthias Klos

überall und nirgendwo

Festival fotografischer Bilder Regensburg 2017

»Die Allgegenwärtigkeit fotografischer Bilder«: Das ist der Titel des Festivals fotografischer Bilder, das vom 26. bis 28. Oktober 2017 in Regensburg Premiere feiert. Im Rahmen des dreitägigen Symposiums halten renommierte Wissenschaftler aus der Medien- und Fototheorie, Experten aus dem Fotokunstmarkt, Sammlungsleiter, Historiker und Künstler Vorträge und stellen sich der Diskussion mit dem Publikum.

Begleitet wird das Symposium von einer Ausstellung mit Arbeiten international tätiger Foto- und Kunstschaffender. Eine Filmreihe zum Thema rundet das Festival ab. Initiiert und organisiert wird das Festival von dem Regensburger Fotokünstler Martin Rosner und vom freien Künstler Andy Scholz in Kooperation mit der Städtischen Galerie im Leeren Beutel.

Das Projekt »Mal gut, mehr schlecht.« beschäftigt sich mit der Gefühls- und Gedankenwelt von depressiven Menschen, aufgenommen 2013/2014 in Deutschland.

Das Projekt »Mal gut, mehr schlecht.« beschäftigt sich mit der Gefühls- und Gedankenwelt von depressiven Menschen, aufgenommen 2013/2014 in Deutschland. Foto: Nora Klein

Das fotografische Bild ist über 160 Jahre alt. Längst ist die Fotografie etabliert – im Alltag genauso wie in der Kunst. Fotografische Bilder waren nie präsenter als heute.

Drei Tage lang im Oktober spüren Experten in Regensburg dieser Allgegenwärtigkeit fotografischer Bilder nach. Warum fotografieren wir? Was fotografieren wir? Wie viel fotografieren wir? Was macht das mit dem Medium Fotografie und mit dem fotografischen Bild?

Für das erste Festival fotografischer Bilder konnten die Organisatoren zahlreiche renommierte Experten und Künstler gewinnen, darunter Fototheoretiker und Fotokurator der Documenta 6 Prof. Klaus Honnef, Prof. Dr. Jens Schröter von der Universität Bonn, Francois-Nicolas L’Hardy, der das Zentrum für Fotografie in Clermont-Ferrand leitet sowie Simon Karlstetter, freier Künstler und Kunstmagazingründer aus Augsburg.

Aus dem Projekt »Holdstillkeepgoing«, 2015-2017.

Aus dem Projekt »Holdstillkeepgoing«, 2015-2017. Foto: Martin Richter

Parallel und begleitend zum Symposium wird es zwei Ausstellungen geben. Eine in der Städtischen Galerie (26. Oktober 2017 bis 14. Januar 2018) und eine im Neuen Kunstverein (27. Oktober bis 19. November 2017). Folgende Fotograf*innen und Künstler*innen werden ihre Arbeiten präsentieren: Christian Blau, Dagmar Buhr, Astrid Busch, Tillmann Franzen, Kerstin Hacker, Nora Klein, Nils Klinger, Prof. Dieter Leistner, Kai Richter, Martin Richter, Prof. Yvonne Seidel, Heiko Tiemann und das Künstlerduo wen’z warrass.

Den Abschluss des Festivals bildet eine Podiumsdiskussion am 28. Oktober 2017 in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel.

Vorab hat Andy Scholz, Künstlerischer Leiter und Kurator des Festivals, mit den Künstlern und Referenten Videointerviews geführt, die bereits auf der Website des Festivals abrufbar sind und einen ersten Eindruck vermitteln, worum es den Initiatoren geht. Zusätzliche Interviews folgen.

Weitere Informationen zum ersten Festival fotografischer Bilder, den beteiligten Referenten und Künstlern und zum Begleitprogramm gibt es unter: festival-fotografischer-bilder.de sowie im Festival-Flyer.

Städtische Galerie im Leeren Beutel
Bertoldstraße 9
93047 Regensburg

Neuer Kunstverein
Schwanenplatz 4
93047 Regensburg