Internationaler Fotowettbewerb

Hindu-Priester Arumugam Paskaran (vorne, 2. v.l.) am 31. Mai 2010 in Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen zusammen mit Gläubigen und Gästen im Hamm-Dattel-Kanal. Eine Prozession zum Kanal und rituelle Waschungen bilden den Abschluss des 5. traditionellen Jahresfestes rund um Europas größten Hindutempel. Hamm gilt als Zentrum und Heimat des Exil-Hinduismus.

Hindu-Priester Arumugam Paskaran (vorne, 2. v.l.) am 31. Mai 2010 in Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen zusammen mit Gläubigen und Gästen im Hamm-Dattel-Kanal. Eine Prozession zum Kanal und rituelle Waschungen bilden den Abschluss des 5. traditionellen Jahresfestes rund um Europas größten Hindutempel. Hamm gilt als Zentrum und Heimat des Exil-Hinduismus. Foto: Rene Tillmann/dpa

René Tillmann

heimaten.global

Heimaten – der Plural wird gebräuchlicher werden. Die Vernissage zur Ausstellung »heimaten.global« lockte am 29. Oktober 2015 zahlreiche Besucher in die Räume der Spielscheune der Geschichten in Hamburg. Für den gleichnamigen internationalen Fotowettbewerb, an dem sich unter anderem auch Fotografen aus den USA und Afghanistan beteiligten, definierten die Teilnehmer künstlerisch ihren Heimatbegriff. Angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme ein hochaktuelles Thema.

Den ersten Preis gewann Kalil Abdalla aus Syrien mit »My Place«. Weitere Preise gingen an FREELENS Mitglied René Tillmann (»Hindutempel Hamm«) nach Westfalen und an Michael Sturm (»HeimWeg«) nach Schleswig-Holstein. Aus knapp 100 Fotografien wählte die Initiativgruppe »global.focus« 33 Beiträge aus, die ab sofort in einer Wanderausstellung zu sehen sein werden. Andreas Kalkowski, Leiter der Bildungsstätte für Nachhaltigkeit Haus am Schüberg und Mitinitiator der Spielscheune der Geschichten, sagt: »Ein vielfältiges Leben weltweit ist wesentliche Voraussetzung für gutes Leben nicht nur in unserem Land.«

Weitere Informationen zu »heimaten.global« gibt es hier.