Schwerpunktthema

In unserem Social-Media-Lexikon erläutern wir nach und nach alle Begriffe, die man kennen sollte, wenn es um Facebook, Instagram & Co. geht.

In unserem Social-Media-Lexikon erläutern wir nach und nach alle Begriffe, die man kennen sollte, wenn es um Facebook, Instagram & Co. geht. Foto: FREELENS unter Verwendung von Vektordateien von Pure Solution/Fotolia

von A bis Z

Kleines Social-Media-Lexikon

Schluss mit dem Wirrwarr im sozialen Web. An dieser Stelle wächst unser Social-Media-Lexikon. Regelmäßig erläutern wir hier neue Begriffe, die man kennen sollte, wenn es um Facebook, Instagram & Co. geht.

 

»A« wie Algorithmus, der

Algorithmen sind die absoluten Bestimmer des digitalen Zeitalters. Jene Formeln und Codes entscheiden nicht nur, welche Ergebnisse Google ausspuckt, wenn wir nach bestimmten Wörtern suchen. Sie sind zum Beispiel auch für die Songs, Bücher und Filme verantwortlich, die uns Spotify, Amazon und Netflix vorschlagen, weil sie uns aufgrund der über uns gesammelten Informationen gefallen könnten. Natürlich sind auch soziale Kanäle – mal mehr, mal weniger – auf diese stillen, aber mächtigen Helfer angewiesen. So bestimmt etwa auch auf Facebook ein komplizierter Algorithmus, welche Bilder, Videos und Nachrichten man angezeigt bekommt. Denn längst kriegen wir nicht mehr automatisch alle Posts zu sehen, die in unserem Facebook-Umfeld geteilt werden. Was genau sich in unserer Chronik abspielt, hängt dabei von unzähligen, wechselnden Parametern ab: so analysiert der Algorithmus unter anderem Beziehungen, wertet Likes und Klicks aus oder die Verweildauer auf Beiträgen. Die genauen Details des Gesamtpakets bleiben am Ende jedoch Facebooks Betriebsgeheimnis. Auch Instagram hat seit Mitte 2016 einen Algorithmus eingeführt, der eine Vorauswahl darüber trifft, was ein User zu sehen bekommt. Twitter hingegen gehört zu denjenigen sozialen Plattformen, die Beiträge bisher noch ungefiltert ausspielen.