Do., 17. November 2016, 19 Uhr

Der erste Blick auf den Gipfel des Belucha bei der Überschreitung des Karatjurek-Passes auf 3200 Meter Höhe.

Der erste Blick auf den Gipfel des Belucha bei der Überschreitung des Karatjurek-Passes auf 3200 Meter Höhe. Foto: Bethel Fath

Bethel Fath

Reise zum heiligen Berg Belucha

Der Belucha ist mit 4506 Metern der höchste Berg im zentralasiatischen Altai-Gebirge an der russisch-kasachischen Grenze. Für die Menschen im Altai ist alles in der Natur beseelt; so ist ihnen dieser hohe Berg und die ihn umgebende Landschaft besonders heilig – ein Ort, um Kraft zu schöpfen und den Gottheiten nah zu sein.

Bergsteigerexpeditionen besteigen den Gipfel gewöhnlich von der kasachischen Seite. Die Fotografin Bethel Fath näherte sich dem Belucha von der russischen Seite aus. Zuerst im Kleinbus vom Flughafen Barnaul aus Richtung Süden – vorbei an jahrtausendealten Hügelgräbern, ungezähmten Flüssen, über Bergpässe und Holperpisten bis in das kleine Dorf Kutscherla.

Kutscherla, das letzte Dorf vor dem Aufstieg zum Belucha.

Kutscherla, das letzte Dorf vor dem Aufstieg zum Belucha. Foto: Bethel Fath

Von dort aus ging es dann auf dem Pferderücken oder zu Fuß über Trampelpfade weiter – steil bergauf durch dichte, naturbelassene Mischwälder. Der Weg zum Belucha ist mühsam, aber wenn der Gipfel bei der Überschreitung des über 3000 Meter hohen Karatjurek-Passes das erste Mal zu sehen ist, lässt die landschaftliche Schönheit alle Strapazen vergessen. »Die Reise durch den Altai war ein Abenteuer, das uns gefordert, aber dafür Glücksmomente geschenkt hat, die wirklich einzigartig waren«, so die Fotografin über ihre Reise.

Diaabend mit Fotos und Geschichten über die Reise durch das Altai-Gebirge im Sommer 2016 am Donnerstag, 17. November 2016 um 19 Uhr.

LeTra
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