Indiegogo-Kampagne

Die Berichterstattung aus Krisengebieten wird mittlerweile zu rund achtzig Prozent von freien Journalisten geleistet – oft auf eigene Kosten und eigenes Risiko. »War Zone Freelance Exhibition 2016« hat sich zum Ziel gesetzt, ein Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen.

Die Berichterstattung aus Krisengebieten wird mittlerweile zu rund achtzig Prozent von freien Journalisten geleistet – oft auf eigene Kosten und eigenes Risiko. »War Zone Freelance Exhibition 2016« hat sich zum Ziel gesetzt, ein Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen. Foto: Benjamin Hiller

Freiberufler & Kriegsjournalismus

War Zone Freelance Exhibition 2016

Das Ausstellungsprojekt »War Zone Freelance Exhibition« stellt das Thema »Freiberufler und Kriegsjournalismus« zur Debatte, da oft die Geschichte hinter den Geschichten in Vergessenheit gerät. Mittlerweile werden gut achtzig Prozent der Nachrichten und Fotografien aus Kriegsgebieten durch Freiberufler, Stringer und lokale Journalisten produziert – auf eigene Kosten und vor allem unter einem enorm hohen Risiko.

Mit einem umfassenden Konzept wollen die Organisatoren von »War Zone Freelance Exhibition« – die dänische TV-Reporterin Anne Alling, der amerikanische Fotograf Osie Greenway sowie der deutsche Fotograf Benjamin Hiller und der niederländische Fotograf und Videographer Jeffry Ruigendijk – über die Arbeitsbedingungen der Freelancer aufklären. Um dieses Anliegen zu finanzieren, haben sie eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Selten wird darüber nachgedacht, wer hinter den Fotos steckt, die aus Kriegsgebieten berichten, so wie hier aus einem geheimen Trainingscamp der kurdischen YPG im Norden Syriens.

Selten wird darüber nachgedacht, wer hinter Fotos aus Kriegsgebieten steckt – so wie hier aus einem geheimen Trainingscamp der kurdischen YPG im Norden Syriens. Foto: Jeffry Ruigendijk

Neben den Arbeiten des Organisationsteams sollen auch Fotografien von lokalen Journalisten aus dem Irak und Syrien ausgestellt werden sowie die Arbeit von »Fixern« – ohne welche kaum ein Bericht möglich wäre. Ergänzt wird die Ausstellung durch Videos, interaktive Elemente, Gegenstände aus Kriegsgebieten sowie eine »Memorial Wall«. Außerdem sind verschiedene Vorträge zum Thema geplant – dafür konnten bereits Reporter ohne Grenzen, Frontline Freelance Register und der Frontline Club London gewonnen werden.

Die Eröffnung der »War Zone Freelance Exhibition« ist für den 28. Januar 2016 im Frontline Club London geplant. Danach soll die Ausstellung durch Europa reisen – nach Berlin, Amsterdam, Kopenhagen, Paris und Barcelona.

Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es unter www.indiegogo.com/projects/war-zone-freelance-exhibition-2016#/ – dort kann das Projekt auch noch bis zum 31. Dezember 2015 unterstützt werden!