Social Media für Fotograf*innen

Misha, der Hund von Alec Soth, ist häufig gesehener Protagonist bei @littlebrownmushroom.

Misha, der Hund von Alec Soth, ist häufig gesehener Protagonist bei @littlebrownmushroom. Foto: Alec Soth

Alec Soth

Unselfies und Augapfelporträts: Wie Magnum-Fotograf Alec Soth Instagram nutzt

Text – Anika Meier Sicher, man könnte es auch einfach lassen, das mit den sozialen Medien, insbesondere Instagram. Zu flach. Zu konsumorientiert. Das große Rauschen eben. Oder etwa doch nicht? Der Fotograf Alec Soth findet die Bilder-App jedenfalls ziemlich unterhaltsam. Warum? Das hat er Anika Meier erzählt. Unter dem Titel »Das Ende einer Kunstgattung« war kürzlich in der NZZ eine Ansammlung von Kalendersprüchen für Kulturpessimisten zu lesen: »Das fotografische Bild hat das Ausbreitungsverhalten von Viren.« Und: »Fotografische Bilder sind eine moderne Seuche.« Oder: »(...) in ihrer epidemischen Vielzahl, mit der sie die Alltagskulturen dominieren, haben sie sich selbst überflüssig gemacht.« Und natürlich müssen Instagram & Co. erst die rechte und dann auch noch die linke Wange hinhalten und sich abwatschen lassen. Nur käme eben auch mehr...

Symposium am 24. November 2017

Editorial Lab #1

Eine informationsdominante Welt umgibt den Menschen. Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren, Magazine und Bücher, aber auch Apps und Websites vermitteln komplexe Inhalte. Sie werden visuell aufbereitet, um lesbar zu sein. Doch wie verändern sich die Lese- und Sehgewohnheiten der Leser und wie reagieren die Publikationsmacher*innen darauf? In ihrem 2020 Entwicklungsreport stellt die Redaktion der New York Times fest: »The report needs to become more visual. The Times has an unparalleled reputation for excellence in visual journalism. We have defined multimedia storytelling for the news industry and established ourselves as the clear leader. Yet despite our excellence, not enough of our report uses digital storytelling tools that allow for richer and more engaging journalism. Too much of our daily report remains dominated by long strings of text.« Welche Antworten finden Designer und Bildredakteure mehr...

Wert der Arbeit

Den Wert der eigenen Arbeit realistisch einzuschätzen und auf dieser Grundlage angemessene Honorare zu berechnen, fällt vielen Fotograf*innen schwer. Leider gibt es hierfür kein einfaches Tool, sondern jede*r Einzelne muss sich individuell mit diesem Thema beschäftigen.

Den Wert der eigenen Arbeit realistisch einzuschätzen und auf dieser Grundlage angemessene Honorare zu berechnen, fällt vielen Fotograf*innen schwer. Leider gibt es hierfür kein einfaches Tool, sondern jede*r Einzelne muss sich individuell mit diesem Thema beschäftigen. Foto: Kay Michalak

Honorare kalkulieren

Drei mal drei macht sechs

TEXT – KAY MICHALAK Mit der Fotografie sein Geld zu verdienen, ist eine wunderbare Sache. Die meisten Fotograf*innen sind bloß keine Kaufleute. Was ist die eigene Arbeit wert, was koste ich, was will ich verdienen? Es lohnt sich, einmal detailliert darüber nachzudenken. Anna Log und Manuel Fokus geben Einblicke in ihre berufliche Praxis. Die eigene Situation »Man muss Geld ausgeben, das erzeugt eine Sogwirkung auf dem Konto.« Ein einfacher Ratschlag, den Anna Log immer gerne mehr...