Crowdfunding

Dietrich Wagner mit Zigarillo in der Hand an der »Wilden Mahnwache« am 26. Juli 2011 im Stuttgarter Schlosspark. Bei einer Demonstration gegen Stuttgart 21 verlor er durch den Einsatz eines Wasserwerfers sein Augenlicht. Dadurch wurde er zu einer Symbolfigur für den bürgerlichen Protest gegen das Bauprojekt.

Dietrich Wagner mit Zigarillo in der Hand an der »Wilden Mahnwache« am 26. Juli 2011 im Stuttgarter Schlosspark. Bei einer Demonstration gegen Stuttgart 21 verlor er durch den Einsatz eines Wasserwerfers sein Augenlicht. Dadurch wurde er zu einer Symbolfigur für den bürgerlichen Protest gegen das Bauprojekt. Foto: Hannes Jung

Bilder einer Welt im Wandel

Changing Realities

Noch bis zum 17. Juni 2015 hier unterstützen!

Täglich sehen wir Bilder von Europa in der Krise. Die Fotoausstellung »Changing Realities« dagegen zeigt positive Geschichten von Menschen, die ihre Visionen von einem besseren Europa im Alltäglichen umsetzen. Auf Werbetafeln im U-Bahnhof Steinstraße in Hamburg, zeigen Fotografinnen und Fotografen ihre Bilder zu menschenwürdiger Migrationspolitik, schonendem Umgang mit Ressourcen und gerechterer Verteilung von Wohlstand. Kostenlos und öffentlich zugänglich für alle!

Werbetafeln sind normalerweise Altäre der westlichen Konsumgesellschaft. Vom 19. Juni bis 2. Juli 2015 sollen sie zum überraschenden »Kunst«-Raum werden. Im Sinne einer Intervention im öffentlichen Raum zeigt die Ausstellung »Changing Realities – Bilder einer Welt im Wandel« an der zentralen Haltestelle herausragende fotografische Positionen zu Themen der nachhaltigen Entwicklung und der globalen Gerechtigkeit.

12 Fotografinnen und Fotografen stellen unterschiedlichste Projekte und Menschen vor, die jenseits herkömmlicher westlicher Lebens- und Konsumgewohnheiten für ein nachhaltiges Leben in einer globalisierten Welt stehen. Und für ein Europa jenseits der Krise. Zu sehen sein werden Arbeiten von Lela Ahmadzai, Toby Binder, Laura Böök, Marc Brinkmeier, Linda Dreisen, Maria Feck, Michael Heck, Hannes Jung, Michael Löwa, Daniel Rihs, Gordon Welters und Gerhard Westrich.

Bunt wie die Wagen, sind auch die Geschichten der Menschen, die in der Wagenburg am Rand von Potsdam wohnen. Der Wunsch nach einem naturnahen Leben eint sie jedoch. Jenseits herkömmlicher Normen entwickeln sie eigene Vorstellungen vom Leben.

Bunt wie die Wagen, sind auch die Geschichten der Menschen, die in der Wagenburg am Rand von Potsdam wohnen. Der Wunsch nach einem naturnahen Leben eint sie jedoch. Jenseits herkömmlicher Normen entwickeln sie eigene Vorstellungen vom Leben. Foto: Gordon Welters

Die visuelle Kraft, die außergewöhnliche Intensität und Einfühlsamkeit, mit der die Fotografinnen und Fotografen sich ihrer Sujets und der Menschen annehmen, die sie porträtieren, machen Mut, sich den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen mit Courage und Kreativität zu stellen. Es soll das Potential für Veränderung im öffentlichen Raum sichtbar gemacht und hoffnungsvolle Wege aus den vielen Sackgassen, in denen sich Europa ökonomisch und politisch zurzeit befindet, aufgezeigt werden.

Hier kann das Projekt unterstützt werden und noch mehr Infos gibt es unter www.changingrealities.de